Lutz Schröder, M. A.

Lutz Schröder, M. A., studierte Geschichte und Politik mit den Schwerpunkten internationale Beziehungen, Geschichte in Medien und Hamburg in der Neuzeit an der Universität Hamburg. Er arbeitete als Medientutor für Dr. S. Panzram sowie als studentischer Mitarbeiter im Museum für Hamburgische Geschichte bei der digitalen Erfassung der Bestände. In seiner Masterarbeit untersuchte er anhand der Game-based Learning Theorie die Frage, ob Historienspiele Potenziale bei der Vermittlung von Geschichtswissen bieten können. Auf den dabei gewonnenen Erkenntnissen aufbauend, begann er im Oktober 2011 mit einer Promotion zu Einflüssen von Strategiespielen auf das kulturelle Gedächtnis. In dieser untersucht er am Beispiel der „Total War“-Reihe, wie die enthaltenen Geschichtsthemen präsentiert werden und wie der spielerische Umgang mit ihnen die Erinnerung der Nutzer prägt.

Von September 2011 bis Oktober 2012 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland. Im Zusammenhang mit dem Projekt „Kommunikation über Vergangenheit“ analysierte er einzelne Web 2.0-Erinnerungsprojekte in Hinblick auf die Frage, wie sich das Handlungsfeld der Erinnerungskultur durch die neuen medialen Möglichkeiten verändert.

Aktuelle Publikationen

  • Schröder, L. (2012): Computerspiele als ein neuer Zugang zu Geschichtsthemen? Das Beispiel Empire: Total War. Online abrufbar bei spielbar.de

  • Schröder, L. (2012): Das "Gedächtnis der Nation“ von ZDF und "Stern“ - Ein deutschlandweites Zeitzeugenarchiv mit Web-2.0-Charakter? Online abrufbar bei H-Soz-u-Kult.

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