Dipl.-Psych. Juliane Finger

Assoziierte Mitarbeiterin des Hans-Bredow-Instituts

Dipl.-Psych. Juliane Finger studierte Psychologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, der Universität des Saarlandes (Schwerpunkt Medien- und Organisationspsychologie) sowie der University of Missouri (USA). In ihrer Diplomarbeit beschäftigte sie sich mit der Darstellung von Geschlechterunterschieden im Fernsehen, am Beispiel des Emotionsausdrucks der „Tatort“-Kommissar(inn)e(n).

Bereits von November 2008 bis Oktober 2009 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien und Kommunikation (Prof. Dr. Uwe Hasebrink) der Universität Hamburg tätig, seit April 2011 ist sie erneut dort beschäftigt.

Zudem ist sie seit Oktober 2009 Mitglied der Graduate School Media and Communication des Research Centre for Media and Communication (RCMC) an der Universität Hamburg. In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit langfristigen Medienwirkungen. Am Beispiel der Darstellung des Holocaust im Fernsehen untersucht sie, welche Bedeutung der Fernsehnutzung langfristig für Vorstellungen der Rezipienten zukommt.

Ihre Forschungsinteressen liegen vor allem in den Bereichen langfristige Wirkungsforschung, Medien und Erinnerung, individuelles und kollektives Gedächtnis.

Aktuelle Publikationen

  • Finger, J.; Wagner, H.-U. (2014): Was bleibt von fernsehjournalistischen Darstellungen des Holocaust? Ein integrativer Ansatz zur empirischen Verknüpfung von Journalisten- und Rezipientenperspektive. In: W. Loosen, M. Dohle (Hrsg.), Journalismus und (sein) Publikum. Schnittstellen zwischen Journalismusforschung und Rezeptions- und Wirkungsforschung. Wiesbaden: Springer VS, S. 335-355.

  • Finger, J. (2010): Vorstellung des Dissertationsvorhabens „Den Holocaust fernsehen. Eine qualitative Studie zur Bedeutung des Fernsehens für die langfristige Herausbildung von Einstellungen zum Holocaust.“ In: Rundfunk und Geschichte, Vol. 1/2, S. 47-48.

Liste mit älteren Publikationen

Aktuelle Vorträge

  • "The Triple Articulation of Media Effects: A Framework for Research on How Media Matter", Vortrag von U. Hasebrink und J. Finger auf der 5th European Communication Conference (ECREA) am 15. November 2014 in Lissabon, Portugal

Liste mit älteren Vorträgen
Juliane Finger.jpg

Kontakt

Dipl.-Psych. Juliane Finger

Graduate School Media and Communication
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

E-Mail