Dipl.-Psych. Juliane Finger

Dipl.-Psych. Juliane Finger (geb. 1980) studierte Psychologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, der Universität des Saarlandes (Schwerpunkt Medien- und Organisationspsychologie) sowie der University of Missouri (USA). In ihrer Diplomarbeit beschäftigte sie sich mit der Darstellung von Geschlechterunterschieden im Fernsehen, am Beispiel des Emotionsausdrucks der „Tatort"-KommissarInnen.

Von November 2008 bis Oktober 2009 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien und Kommunikation (Prof. Dr. Uwe Hasebrink) der Universität Hamburg tätig. Seit Oktober 2009 ist sie Mitglied der Graduate School Media and Communication des Research Centre for Media and Communication (RCMC) an der Universität Hamburg. In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit langfristigen Medienwirkungen. Am Beispiel der Darstellung des Holocaust im Fernsehen soll untersucht werden, welche Bedeutung der Fernsehnutzung langfristig für Vorstellungen der Rezipienten zukommt. Ihre Forschungsinteressen liegen vor allem in den Bereichen Rezeptions - und Wirkungsforschung, langfristige Medienwirkungen sowie Medien und Gender.

Aktuelle Publikationen

  • Finger, J.; Unz, D.; Schwab, F. (im Druck): Crime Scene Investigation. The Chief Inspectors' Display Rules. In: Sex Roles: A Journal of Research.

Aktuelle Vorträge

  • "Medien und kollektives Gedächtnis", Workshop von J. Finger, H.-U. Wagner und U. Hasebrink in der Summer School „Film, Fernsehen, Internet. Kulturwissenschaftliche Rezeptionsforschung“ des Instituts für Medien und Kommunikation an der Universität Hamburg am 28. Juli 2009 (Programm, pdf-Datei).

  • "Den Holocaust fernsehen – Eine qualitative Studie zur Bedeutung des Fernsehens für die Herausbildung von Rezipientenvorstellungen", Vortrag von J. Finger im Rahmen des "Doc’s Day" am 11. Juli 2009 im Gästehaus der Universität Hamburg.

  • „Media Witnessing. Reflections on a user-oriented approach to long-term media effects“. Vortrag von H.-U. Wagner und J. Finger auf der „International Bergen-Belsen Conference“ zum Thema „Witnessing: Sites of Destruction and the Representation of the Holocaust“ am 12. Januar 2009 in Bergen-Belsen. - Die „International Bergen-Belsen Conference“ wurde organisiert von PD Dr. Habbo Knoch (Stiftung niedersächsische Gedenkstätten) und Prof. Dr. Henri Lustiger-Thaler (New York/Paris).

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Kontakt

Dipl.-Psych. Juliane Finger

Universität Hamburg
Institut für Medien und Kommunikation
Von-Melle-Park 6
20146 Hamburg

Tel. +49 (0)40 428 38 - 45 01

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