Dipl.-Päd. Christiane Schwinge

Christiane Schwinge studierte Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und an der Universität Hamburg. Während ihres Studiums war sie bereits an zahlreichen medienpädagogischen Praxisprojekten beteiligt und zudem als studentische Mitarbeiterin am Hans-Bredow-Institut in verschiedenen Projekten involviert. In ihrer Diplomarbeit beschäftigte sie sich mit den Potenzialen des Social Webs für die handlungsorientierte Medienpädagogik. Hierfür wurde sie mit dem Medius-Preis für innovative, wissenschaftliche und praxisorientierte Abschlussarbeiten ausgezeichnet.

Von April bis Oktober 2010 war sie als Projektmitarbeiterin am Hans-Bredow-Institut an dem Forschungsprojekt „Kompetenzerwerb, exzessive Nutzung und Abhängigkeitsverhalten bei Computerspielen“ beteiligt. Von Oktober 2010 bis Oktober 2011 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Medienpädagogik des Fachbereichs Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg beschäftigt. Von Oktober 2011 bis Ende September 2012 unterstützte sie erneut im Hans-Bredow-Institut das Projekt "Medienerziehung durch Eltern: Medienkompetenzförderung in der Familie zwischen Anspruch und Realität".

Ihre Interessenschwerpunkte liegen im Bereich Medienerziehung und Mediensozialisation an der Schnittstelle zwischen Forschung und medienpädagogischer Praxis mit Fokus auf digital interaktiven Medien wie das Social Web und Computerspiele.

Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit ist sie zudem in unterschiedlichen medienpädagogischen Praxisfeldern aktiv. Sie ist Vorstandsmitglied des jaf – Verein für medienpädagogische Praxis Hamburg e. V. sowie Mitbegründerin der unabhängigen Initiative Creative Gaming, die sich für einen kreativen und kompetenten Umgang mit Computerspielen stark macht.

Aktuelle Publikationen

  • Lampert, C.; Schwinge, C. (2013): Zum elterlichen Umgang mit Medien. Ein Überblick über den Stand der Forschung. In: U. Wagner, C.Gebel, C. Lampert (Hrsg.), Zwischen Anspruch und Alltagsbewältigung: Medienerziehung in der Familie. Berlin: Vistas, S. 19-51.

  • Lampert, C.; Schwinge, C.; Kammerl, R.; Hirschhäuser, L. (2012): Computerspiele(n) in der Familie. Düsseldorf ( LfM-Dokumenation; 47) (pdf-Datei).

  • Kammerl, R.; Hein, S.; Hirschhäuser, L.; Rosenkranz, M.; Schwinge, C.; Wartberg, L. (2012): Eine Frage der Perspektive? Die Wahrnehmung der Computer- und Internetnutzung Jugendlicher als Problem. In: A. Ivan (Hrsg.), Jugendliche Lebenswelten in der Mediengesellschaft. Mediale Inszenierung von Jugend und Mediennutzung Jugendlicher. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt, S. 13-28.

  • Kammerl, R.; Hirschhäuser, L.; Rosenkranz, M.; Schwinge, C.; Hein, S.; Wartberg, L.; Petersen, K.-U. (2012): EXIF – Exzessive Internetnutzung in Familien. Zusammenhänge zwischen der exzessiven Computer- und Internetnutzung Jugendlicher und dem (medien-)erzieherischen Handeln in den Familien. Berlin: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (pdf-Datei).

  • Lampert, C.; Schwinge, C. (2011): Medienkompetenzförderung im Kontext des Social Web - Herausforderungen für die Medienpädagogik. In: R. Kammerl, R. Luca, S. Hein (Hrsg.), Keine Bildung ohne Medien! Neue Medien als pädagogische Herausforderung. Berlin: Vistas, S. 67-82.

  • Hirschhäuser, L.; Kammerl, R.; Schwinge, C. (2011): Zwischen exzessivem und pathologischem Medienkonsum. Perspektiven auf problematische Computer- und Internetnutzungsweisen Jugendlicher. In: Computer+Unterricht - Lernen und Lehren mit digitalen Medien, 21. Jg., H. 82, S. 39-41.

  • Lampert, C.; Schwinge, C.; Schmidt, J.-H.; Fritz, J. (2011): Medienpädagogische Konsequenzen und Handlungsempfehlungen. In: Fritz, J.; Lampert, C.; Schmidt, J.-H.; Witting, T. (Hrsg.): Kompetenzen und exzessive Nutzung bei Computerspielern: Gefordert, gefördert, gefährdet. Berlin: Vistas, S. 253-270.

  • Lampert, C.; Schwinge, C.; Teredesai, S. (2011): Kompetenzförderung in und durch Computerspiele(n). In: J. Fritz, C.; Lampert, J.-H. Schmidt, T. Witting, T. (Hrsg.), Kompetenzen und exzessive Nutzung bei Computerspielern: Gefordert, gefördert, gefährdet. Berlin: Vistas, S. 117-179.

  • Schwinge, C. (2010): Aktive Medienarbeit 2.0? Bestandsaufnahme der aktiven Medienarbeit im Kontext des Social Web. In: tv diskurs - Verantwortung in audiovisuellen Medien, 14. Jg., H. 3, S. 20-23.

Liste mit älteren Publikationen

Aktuelle Vorträge

  • "Aufwachsen mit digital-interaktiven Medien. Herausforderungen - Bedarfe - Anknüpfungspunkte.", Vortrag von C. Schwinge im Rahmen der Ringvorlesung "Medienkulturen - Medientheorien - Medienpädagogik" am Institut für Ästhetisch-Kulturelle Bildung an der Universität Flensburg am 25. Januar 2012.

  • "Handlungsorientierte Medienpädagogik im Paradigma des Social Web", Vortrag von C. Schwinge im Rahmen der Ringvorlesung "Medienkulturen - Medientheorien - Medienpädagogik" am Institut für Ästhetisch-Kulturelle Bildung an der Universität Flensburg am 22. Juni 2011.

  • "Medienkompetenz 2.0", Impulsvortrag von C. Schwinge im Rahmen des Medienpädagogischen Kongresses 2011 der Initiative "Keine Bildung ohne Medien" am 24. März 2011 in Berlin.

Liste mit älteren Vorträgen

Aktuelle Lehrveranstaltungen

  • "Konzepte der handlungsorientierten Medienpädagogik", Hauptseminar von C. Schwinge am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, SoSe 2011.

Liste mit älteren Lehrveranstaltungen