Hans Bredow: Lebensdaten

hans bredow1879 am 26. November in Schlawe (Pommern) geboren

1900 Beginn des Studiums der Elektrotechnik in Cöthen (Anhalt)

1908 Geschäftsführender Direktor der "Gesellschaft für drahtlose Telegraphie m.b.H." (Telefunken) in Berlin

1919 Ministerialdirektor und Leiter der neugegründeten Abteilung für drahtlose Telegraphie im Reichspostministerium, Zentralbehörde für das gesamte deutsche Funkwesen in Berlin

1926 Rundfunk-Kommissar des Reichspostministers, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft (R.R.G.), Dachorganisation der Rundfunk-Sendegesellschaften

1933 Bredow bittet am 30. Januar um seine Entlassung; am 25. Oktober Beginn einer 15-monatigen Untersuchungshaft

1934 am 5. November Start des nationalsozialistischen Schauprozesses gegen Bredow wegen angeblicher Korruption: zunächst Verurteilung, im März 1938 Einstellung des Verfahrens

1937-1945 Tätigkeitsverbot, ab 1939 im Ruhestand, Aufbau eines historischen Funkarchivs in Wiesbaden

1945 Regierungspräsident von Hessen-Nassau in Wiesbaden, Mai bis September

1945-1953 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Buderus'schen Eisenwerke und Edelstahlwerke Röchling-Buderus; Aufsichtsratsmitglied der Philipp Holzmann-AG

1946 Vorschläge für eine Neuordnung des Rundfunks

1947 Denkschrift "Entwurf eines Rundfunkgesetzes"

1949-1951 Vorsitzender des Verwaltungsrates des Hessischen Rundfunks

1954 Verleihung des Großes Verdienstkreuzes mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

1959 am 9. Januar gestorben in Wiesbaden