Zum Forschungs- und Transferzentrum Medien und Gesundheitskommunikation

Gesundheit und Krankheiten sind zentrale Bestandteile des Lebens. Aufgrund der gesundheitspolitischen Forderung nach mehr Selbstbestimmung der Patienten ist jeder einzelne verstärkt gefordert, sich um die eigene Gesundheit zu kümmern, d.h. Krankheiten durch gesunde Lebensweise zu vermeiden und eine aktive Rolle bei der Behandlung einer auftretenden Krankheit zu übernehmen. Voraussetzung sind entsprechende Informationen über gesundheitsfördernde Verhaltensweisen und über therapeutische Maßnahmen und Versorgungseinrichtungen.

Den Medien kommt in diesem Zusammenhang eine zentrale Bedeutung zu. Zum einen sind Krankheiten und Gesundheitsthemen in vielen Medienangeboten ständig präsent, zum anderen erweitert sich zusehends das Angebot an Fernsehprogrammen, Zeitschriften, Websites und Computerspielen, die sich gezielt mit Gesundheitsthemen befassen. Die Medien – insbesondere massenmediale und computervermittelte Angebote – bieten insofern zahlreiche Möglichkeiten für die Verbreitung gesundheitsfördernder und medizinischer Botschaften.

Mit medial vermittelten Formen von Gesundheitskommunikation befasst sich das Forschungs- und Transferzentrum Medien und Gesundheitskommunikation am Hans-Bredow-Institut. Das Zentrum versteht sich als Forschungs- und Transfereinrichtung, die sich zum einen aus medien- und kommunikationswissenschaftlicher Perspektive mit verschiedenen Facetten medial vermittelter Gesundheitskommunikation befasst und zum anderen den wechselseitigen Austausch mit verschiedenen Akteuren aus Forschung und Praxis herstellt.

Ziel I: Forschung

Das Forschungs- und Transferzentrum Medien und Gesundheitskommunikation befasst sich mit verschiedenen Facetten medial vermittelter Gesundheitskommunikation. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die Analyse und die Rezeption gesundheitsbezogener Medienangebote. Die Daten bieten eine wichtige Grundlage, auf der kommunikative Maßnahmen aufbauen können.

Ziel II: Transfer

Neben der Forschung stellt der Dialog zwischen Forschung und Praxis einen zentralen Aufgabenbereich des Zentrums dar. Dieser wird durch verschiedene Aktivitäten hergestellt:

  • Publikation von Arbeitspapieren zu ausgewählten Themenfeldern der medialvermittelten Gesundheits­kommunikation mit dem Ziel, einen Transfer kommunikationswissen­schaft­licher Forschungs­ergebnisse in die Praxis zu leisten.
  • Koordination verschiedener Aktivitäten des bereits bestehenden Netzwerkes Medien und Gesundheitskommunikation (Internetauftritt, Aufbau einer Datenbank etc.)
  • Dokumentation gesundheitsbezogener Aktivitäten im Medienbereich (Hinweise auf technologische Innovationen sowie neue Medienangebote und Formate.) sowie aktueller Studien zur Nutzung gesundheitsbezogener Angebote.
  • Organisation von Veranstaltungen mit verschiedenen Akteuren aus dem Medien- und Gesundheitsbereich.

Die Internetpräsenz bietet einen Überblick über die Aktivitäten des Hans-Bredow-Instituts im Bereich medial vermittelter Gesundheitskommunikation; allgemeine Informationen werden darüber hinaus auf der Seite des Netzwerkes Medien und Gesundheitskommunikation bereit gestellt, die auch von Institutsmitarbeitern betreut wird.