Projekte
Die in den Projekten gewonnenen Daten bieten eine wichtige Grundlage, auf der kommunikative Maßnahmen im Bereich Transfer aufbauen können.
Serious Games for Health
Computer- und Videospiele werden in der öffentlichen Diskussion vor allem mit Blick auf potenzielle Risiken und Jugendmedienschutz diskutiert. Neuere Spielentwicklungen werben mit dem die Fitness steigernden Potenzial sog. „Exergames“, bei denen der Spieler körperlichen Einsatz zeigen muss. Weitaus weniger Beachtung finden bislang dagegen Spiele, die das Unterhaltungspotenzial zur Vermittlung von pädagogischen, sozial relevanten Themen nutzen, sei es im Kontext von Politik, Medizin und Gesundheitsförderung. mehr...
Netzwerk Medien und Gesundheitskommunikation
In den letzten Jahren hat das Thema „Health Communication“ auch in der deutschsprachigen Kommunikationswissenschaft an Bedeutung gewonnen, was sich in zahlreichen Projekten und Initiativen widerspiegelt. Das Institut greift das Thema Gesundheitskommunikation auf und versucht im Rahmen von Projekten, Veranstaltungen und Publikationen, die Diskussion über medienbezogene Gesundheitskommunikation anzuregen. Ein langfristig angelegtes Projekt ist in diesem Zusammenhang das 2003 gegründete „Netzwerk Medien und Gesundheitskommunikation“, eine gemeinsame Initiative von Eva Baumann (Universität Münster), Dr. Claudia Lampert (Hans-Bredow-Institut) und Constanze Rossmann (IfKW München), die zur interdisziplinären Vernetzung der Akteure, die sich insbesondere mit medienbezogener Gesundheitskommunikation beschäftigen, beitragen möchte. mehr...
Gesundheitsförderung im Unterhaltungsformat? Wie Jugendliche gesundheitsbezogene Botschaften in unterhaltsamen Fernsehangebotewahrnehmen und bewerten
Gesundheitsthemen gewinnen im Jugendalter an Bedeutung: Es stellen sich physische und psychische Veränderungen ein und es werden erste Erfahrungen mit Suchtmitteln gemacht. Jugendliche sind jedoch oftmals schwer mit gesundheitsfördernden oder präventiven Botschaften zu erreichen, da sie vergleichsweise selten von sich aus nach Gesundheitsinformationen suchen – es sei denn, sie sind direkt oder indirekt von einem Thema betroffen. Es bedarf daher zielgruppenspezifischer Kommunikationsstrategien, die das Themeninteresse, das Informationsbedürfnis sowie die Mediennutzungsgewohnheiten berücksichtigen. mehr...
Alkohol im Fernsehen – und wie Jugendliche damit umgehen
Alkohol ist Bestandteil vieler Alltagssituationen und gesellschaftlicher Rituale, die sich auch im Fernsehen widerspiegeln. Diese medial vermittelten Sinnbilder und deren Bedeutung für Jugendliche standen im Mittelpunkt eines Kooperationsprojekts im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Hamburgischen Anstalt für neue Medien (HAM).Das Hans-Bredow-Institut führte im Rahmen dieses Projekts eine Inhaltsanalyse von ausgewählten Programmangeboten des deutschen Fernsehens durch. Die Ergebnisse zeigen, dass Alkohol ständig und überall visuell präsent ist, aber nur selten explizit thematisiert wird. Diskussionswürdig scheinen neben der Omnipräsenz vor allem die verharmlosenden Darstellungen von Alkohol im Kontext von Sportsendungen bzw. -veranstaltungen und in Verbindung mit Humor. mehr...