Unterhaltungsproduktion des Fernsehens

Nicht-fiktionale Unterhaltungsangebote im Fernsehen besitzen, gemessen an ihrem Volumen und ihrer Nutzung, einen überaus hohen Stellenwert. Dagegen liegen derzeit kaum Erkenntnisse zu den Produktionsweisen solcher Medienangebote vor, die über eine rein medienökonomische Sichtweise hinausgehen. Die Entwicklung der Berufsfelder von "Unterhaltungsproduzenten", die Medieninhalte wie Unterhaltungs-shows innerhalb und außerhalb der öffentlich-rechtlichen und privat-kommerziellen Medienorganisationen inhaltlich planen, gestalten und verantworten, ist daher Gegenstand einer international vergleichend angelegten Studie. Anhand von Experteninterviews und Dokumentenanalysen soll Aufschluss darüber gewonnen werden, welche beruflichen und organisatorischen Logiken und Strukturen die jeweiligen Arbeitsprozesse bestimmen.

Publikationen

  • Engels, K. (2005): Kritik zwischen Medienkonzentration und Binnenorientierung. Zur organisatorischen und beruflichen Institutionalisierung des Medienjournalismus. In: M. Beuthner, S. Weichert (Hrsg.), Die Selbstbeobachtungsfalle. Grenzen und Grenzgänge des Medienjournalismus. Opladen, S. 99-117.

  • Engels, K. (2005): Medienkritik aus Akteursperspektive - Strukturen und Netzwerke der Medienberichterstattung in Printmedien. In: R. Weiß (Hrsg.), Zur Kritik der Medienkritik. Wie Zeitungen das Fernsehen durchleuchten. Berlin, S. 397-522.

Vorträge

  • "Medienkritiker, Medienjournalisten und Medienberichterstatter. Zur Differenzierung von Akteurstypen in der publizistischen Reflexion von Medienangeboten", Vortrag im Rahmen der DGPuK-Jahrestagung "Medien-Qualitäten. Öffentliche Kommunikation zwischen ökonomischem Kalkül und Sozialverantwortung" am 5. Mai 2005 in Hamburg.

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Prof. Dr. Uwe Hasebrink

Hans-Bredow-Institut
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