Understanding Public Participation: Journalism and Democracy in a Digital Age

Die gegenwärtige Medienlandschaft bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich als Bürger an nachrichtenjournalistischen Angeboten zu beteiligen und sich in öffentliche Debatten einzubringen. Zugleich äußern Bürger wachsende Unzufriedenheit mit den traditionellen Medien und ihren Leistungen für die Öffentlichkeit. Außerdem ist die dauerhafte Finanzierung unabhängiger journalistischer Leistungen unklar, die eine wesentliche Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt und politische Vermittlung darstellen. Wir wissen bislang zu wenig darüber, ob die derzeit wahrgenommene Medienkrise von Dauer ist, ob partizipative Angebote Teil des Problems oder Teil der Lösung sind, und wie sich diese Verschiebungen im Journalismus auf demokratische Gesellschaften auswirken.

Das Hans-Bredow-Institut ist an einem internationalen Netzwerk beteiligt, das theore-tische und methodologische Antworten auf diese Fragestellungen finden möchte. Ziel des Netzwerks ist insbesondere, ein größer angelegtes internationales Forschungsvorhaben zu initiieren, aber auch den Austausch für den wissen¬schaft-lichen Nachwuchs zur fördern und Kontakte in die Medienpraxis herzustellen – sowohl zu etablierten Medienorganisationen als auch zu neu entstehenden journalistischen Angeboten.

Das Netzwerk wird von Oktober 2012 bis Mai 2015 von der Niederländischen Wissenschaftsförderungsorganisation (NWO) sowie den am Netzwerk beteiligten Institutionen finanziert.

Vorträge

  • "Public Disturbance. Irritations of the Journalism-Audience Relationship through Participation, and Factors Influencing News Outlets’ Abilities to Adapt", Vortrag von J. Reimer und W. Loosen im Rahmen der ECREA Journalism Studies Section Conference "Changing Audiences – Changing Journalism" am 23. März 2017 in Odense, Dänemark.

  • "Between Proximity and Distance: The Balance in the Transforming Journalism-Audience Relationship as a Criterion for Media Quality?", Vortrag von J. Reimer und W. Loosen im Rahmen der Pre-Conference "Media Performance & Democracy – Defining and Measuring the Quality of News" im Vorfeld der "66th Annual Conference" der International Communication Association (ICA) am 9. Juni 2016 in Fukuoka, Japan.

Ansprechpartner

Dr. Jan-Hinrik Schmidt

Hans-Bredow-Institut
Rothenbaumchaussee 36
20148 Hamburg

Tel. (+49 40) 45 02 17-83
Fax (+49 40) 45 02 17-77

E-Mail

Kooperationspartner

Dr. Tamara Witschge, Rosalind Franklin Fellow, Faculty of Arts, University of Groningen (Projektleitung)

Dr. Chris Peters, lecturer, University of Groningen

Prof. Dr. Irene Costera Meijer, Professor für Journalism Studies, Department of Language and Communication, VU University Amsterdam

Dr. Karin Wahl-Jorgensen, Reader & Director des MA “Journalism, Media and Communications” und des MA “Political Communication”, Cardiff University

Dr. Andy Williams, lecturer, School of Journalism, Media and Cultural Studies, Cardiff University