Szenario für den Übergang der analogen zur digitalen Signalübertragung in den Breitbandkabelnetzen
Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung ISI hat das Hans-Bredow-Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) ein Übergangsszenario für die Digitalisierung der deutschen Breitbandkabelnetze entwickelt.
Ziel der Studie war es, auf Szenarienbasis herauszuarbeiten, wie die neue Situation genutzt werden kann, um den Digitalisierungsprozess im deutschen Kabelfernsehnetz zu forcieren, und welche weiteren Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um die Investitionsblockade der Netzbetreiber aufzulösen. Dabei sollte insbesondere nach den "Enabling Strategies", den förderlichen Strategien der betroffenen Unternehmen und der Politik gefragt werden, die dazu beitragen, dass das Multimedia-Potenzial des Kabelfernsehnetzes ausgeschöpft und die vollständige Digitalisierung in möglichst kurzer Zeit erreicht wird.
Im Rahmen des Projektes wurde in zwei Workshops mit Vertretern der verschiedenen Akteure in diesem Bereich diskutiert, welche Handlungsoptionen zur Beeinflussung der Entwicklung bestehen. Eine Zusammenfassung des Berichts ist hier abrufbar.
Publikationen
Beckert, B.; Dreier, H.; Schulz, W., Zoche, P. (2005): Die Zukunft des deutschen Kabelfernsehnetzes - sechs Schritte zur Digitalisierung. Heidelberg.
Vorträge
"Szenario für den Übergang der analogen zur digitalen Signalübertragung in den Breitbandkabelnetzen - Kommentare zum Schlussbericht", Experten-Workshop am 27. September 2004 in Bonn, u. a. mit Diskussionsbeiträgen von H. Dreier zu den "Ausländischen Erfahrungen bei der Einführung digitalen Fernsehens" und von W. Schulz zur "Rechtlichen Entwicklung".
"Szenario für den Übergang der analogen zur digitalen Signalübertragung in den Breitbandkabelnetzen", Experten-Workshop am 29. April 2004 in Bonn, u. a. mit Vorträgen von H. Dreier zur "Entwicklung der Nutzung digitalen Fernsehens - Erfahrungen im Ausland" und W. Schulz zu den "Rechtlichen Rahmenbedingungen der Umstellung".
Ansprechpartner
Hans-Bredow-Institut
Heimhuder Straße 21
20148 Hamburg
Tel. +49 (0)40 45 02 17-0
Fax +49 (0)40 45 02 17-77