Socialisation: Growing Up in a Changing Media Environment

Kinder und Jugendliche nutzen Medien, um sich innerhalb ihrer jeweiligen sozialen Gruppen und Kontexte zu positionieren. Welche Rolle ihre Medienrepertoires und kommunikativen Praktiken dabei spielen und wie sich diese im zeitlichen Verlauf verändern, soll im Rahmen einer qualitativen Längsschnittstudie untersucht werden.

Durch mediale Entwicklungen und die zunehmende Mediennutzung in Familien, Peergroups, Schule usw. verändern sich die Bedingungen, unter denen Heranwachsende Beziehungen zu anderen Personen gestalten und sich innerhalb verschiedener sozialer Kontexte positionieren. Das Kooperationsprojekt mit der Universität Hamburg im Rahmen des Forschungsverbundes „Transforming Communications“ untersucht die Konsequenzen der sich verändernden medialen Umwelt für den Sozialisationsprozess von Kindern und Jugendlichen. Klassische Sozialisationsagenten wie Familie, Peergroup oder Schule werden als kommunikative Figurationen betrachtet, die die Heranwachsenden aktiv mitgestalten, und innerhalb derer die Medien als Kommunikationskanäle, aber auch als Gegenstanddbereiche bzw. Themenfelder eine wichtige Rolle spielen. Es geht damit um die Rolle der Medien für die Aushandlungsprozesse in Bezug auf Zugehörigkeit und Abgrenzung sowie die Veränderungen im zeitlichen Verlauf. Den Ausgangspunkt bildet dabei die Familie als erste und bedeutsamste Sozialisationsinstanz.

Ansprechpartner

Dr. Claudia Lampert

Hans-Bredow-Institut

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Kooperationspartner

Prof. Dr. Rudolf Kammerl