Markt der Video- und Computerspiele
Video- und Computerspiele haben sich seit den 70er Jahren in einigen Gruppen der Gesellschaft als Unterhaltungsform fest etabliert. Der mit Computer- und Videospielen weltweit erwirtschaftete Umsatz übertrifft seit dem Jahr 2000 den Umsatz, den die Filmbranche in den Kinos erzielt. Die wachsende Verbreitung der technischen Infrastruktur als Voraussetzung zum Spielen – sei es der Besitz der Spielkonsole oder des PCs – und die Anbindung dieser Hardware ans Internet verändern die traditionellen Strukturen dieses Bereichs. Hinzu kommt die stetig wachsende Bedeutung von mobilen Spielplattformen – vom traditionellen GameBoy bis zum Multimediahandy.
Die Entwicklung dieser vergleichsweise jungen Branche, die ihre Anfänge in den 1950er und 1960er Jahren hat, wird vor dem Hintergrund ihrer Bedeutung für das Mediensystem insgesamt unter den Aspekten der Konkurrenz und Komplementarität aus wirtschaftlicher, kommunikationswissenschaftlicher und rechtlicher Sicht beobachtet und analysiert. Die Ringvorlesung „Games – Zukunftsperspektiven interaktiver Medienangebote“, die im SS 2007 in Kooperation mit der Behörde für Wirtschaft und Arbeit, dem Arbeitskreis Games und der Universität Hamburg angeboten wird, bietet einen Überblick über verschiedene Bereiche dieser dynamischen Branche.
Publikationen
Dreier, H. (2007): Stichwort “Electronic Games, History”. In: J. J. Arnett (Hrsg.), Encyclopedia of children, adolescents, and the media. London.
Dreier, H. (2005): Games made @ Hamburg. Projektbericht im Auftrag des Arbeitskreises Games der Initiative Hamburg@Work (unveröffentlicht).
Veranstaltungen
„Games – Zukunftsperspektiven interaktiver Medienangebote“, Ringvorlesung an der Universität Hamburg, SS 2007.
Vorträge
„Digitale Spiele und ihre Plattformen I: PC“, Vortrag von H. Dreier im Rahmen der Ringvorlesung „Games – Zukunftsperspektiven interaktiver Medienangebote“ im Sommersemester 2007 an der Universität Hamburg am 25. April 2007.
„Games – ein kulturelles, gesellschaftliches und ökonomisches Phänomen“, Vortrag von U. Hasebrink und H. Dreier zur Einführung in die Ringvorlesung „Games – Zukunftsperspektiven interaktiver Medienangebote“ im Sommersemester 2007 an der Universität Hamburg am 4. April 2007.
„In-Game Advertising und die rechtlichen Implikationen“, Podiumsteilnahme von S. Dreyer im Rahmen der 4. GfM (eGame Marketing) World Congress am 28. März 2007 in Berlin.
Ansprechpartner
Gartzer
Ring 1a
21465 Wentorf
Tel. +49 (0)40 64231663
mobil +49 (0)172 7574127