International Radio Research Network (IREN)

Im Vergleich zu anderen Medien findet das Radio wenig Aufmerksamkeit in der Wissenschaft; es hat den Anschein, als sei das meistgenutzte Medium ein so selbstverständlicher Begleiter durch den Tag, dass man um ihn gar keine Umstände machen müsse. Gemeinsam mit 13 Partnereinrichtungen aus zehn europäischen Ländern hat das Institut in den letzten Jahren an einem europäischen Vernetzungsprojekt mit dem Namen „International Radio Research Network“ mitgewirkt, das mit verschiedenen Maßnahmen versucht hat, die Radioforschung in Europa zu beleben: Es wurden Sommerschulen und internationale Radiotagungen organisiert – April 2004 in Bordeaux, 2005 in Sevilla, 2006 in Bilbao, Lublin und Brüssel. Außerdem ist eine online recherchierbare Datenbank im Aufbau, die Auskunft über die europäischen Radiosysteme sowie über die Publikationen europäischer Radioforscher geben soll (vorläufig unter www.iren-project.org). Mitglieder des Projekts haben überdies eine Radio Research Section im Rahmen der European Communication Research and Education Association (ECREA) gegründet. Die Förderung von IREN durch die EU im 6. Rahmenprogramm ist Ende 2006 ausgelaufen. Die Partnereinrichtungen haben 2007 im 7. Rahmenprogramm einen Antrag auf Förderung eines vergleichend angelegten Forschungsvorhabens unter dem Titel „Creativity, Culture, and Democracy: the Role of Radio“ gestellt. Dieser wurde 2008 zwar positiv evaluiert, im Februar 2009 kam jedoch der Bescheid, dass das Projekt keine Förderung durch die EU erhalten wird.

Vorträge

  • „Radio Research in Europe. Experiences and prospects for the future”, Vortrag von U. Hasebrink bei der First European Communication Conference am 25./26. November 2005 in Amsterdam (gemeinsam mit R. Day, S. Jedrzejewski, P. Lewis).

  • „Radio audiences within converging media environments”, Vortrag von U. Hasebrink beim egta [association of television and radio sales houses] Fall Radio Meeting 2005 zum Thema „How to make Radio an unavoidable element in an advertising campaign?” in Hamburg am 23. November 2005.

  • „Changes in lifestyles and listening habits”, Vortrag von U. Hasebrink bei der 11th EBU Radio Assembly in Kopenhagen am 28. April 2005.

Ansprechpartner

Anja Herzog, M. A.

Hans-Bredow-Institut
Dependance
Warburgstr. 8-10
20354 Hamburg

Tel. +49 (0)40 45 02 17 - 84
Fax +49 (0)40 45 02 17 - 99

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Drittmittelgeber

Europäische Kommission, 6. Rahmenprogramm, Coordination Action