Forschungs- und Transferzentrum Medien und Gesundheitskommunikation

„Medien und Gesundheitskommunikation“ bilden ein weiteres Themenfeld, zu dem das Institut ein Forschungsprogramm entwickelt hat. Gesundheit und Krankheit sind grundlegende Bestandteile des Lebens. Nicht zuletzt aufgrund zurückgehender Versorgungsleistungen ist jeder Einzelne verstärkt gefordert, sich um das eigene gesundheitliche Wohl zu kümmern und Krankheiten zu vermeiden. Voraussetzung sind entsprechende Informationen über gesundheitsfördernde Verhaltensweisen. Den Medien kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu. Zum einen sind Krankheiten und Gesundheitsthemen in allen Medien, Sparten und Genres präsent, zum anderen erweitert sich zusehends das Spektrum an Medienangeboten, die sich gezielt mit Gesundheitsförderung oder Prävention befassen.

Publikationen

  • Fromm, B.;Baumann, E.; Lampert, C. (im Druck): Gesundheitskommunikation und Medien. Ein Lehrbuch. Stuttgart: Kohlhammer Verlag.

  • Lampert, C.; Schwinge, C.; Tolks, D. (2009): Der gespielte Ernst des Lebens: Bestandsaufnahme und Potenziale von Serious Games (for Health). In: MedienPädagogik. Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung (Themenheft 15/16: Computerspiele und Videogames in formellen und informellen Bildungskontexten) (pdf-Datei).

  • Lampert, C. (2008): Health and Prevention. In: W. Donsbach W. (Ed.), International Encyclopedia of Communication. Vol. IX. Oxford/Malden, p. 3878-3882.

  • Tolks, D.; Lampert, C. (2008): Möglichkeiten der akademischen Ausbildung im Bereich Gesundheitskommunikation. In: Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen (Hrsg.), Impu!se. Newsletter zur Gesundheitsförderung, 59, S. 16-17.

  • Lampert, C. (2007): Unterhaltsam und informativ – zum Potenzial der Medien für die Gesundheitsförderung. In: M. Große-Loheide, N. Neuss (Hrsg.), Körper, Kult, Medien. Inszenierungen im Alltag und in der Medienbildung, S. 128-133.

  • Lampert, C. (2007): Gesundheitsförderung im Unterhaltungsformat. Wie Jugendliche gesundheitsbezogene Darstellungen in fiktionalen Fernsehangeboten wahrnehmen und bewerten. Baden Baden.

  • Lampert, C. (2005): Gezielte Lebenshilfe durch Entertainment-Education? In: medien + erziehung, Jg. 49 (5), S. 33-37.

  • Bächlein, B./Sonntag, U./Baumann, E./Lampert, C. (2005): Kompetenz erlangen. Die Rolle der Medien in der Vermittlung von Gesundheitswissen. In: Niedersächsisches Ärzteblatt, 78, 1, 24-25.

  • Lampert, C. (2004): Alkohol auf allen Kanälen. Zur Darstellung von Alkohol im Fernsehen. In: Modelle Dokumente Analysen: Risikofaktor Alkopops, Alkoholkonsum von Jugendlichen als Thema des Kinder- und Jugendschutzes (Bd. 19). Berlin, S. 36-40.

  • Lampert, C. (2003): Alkohol im Fernsehen - ständig präsent, aber selten Thema. In: Impulse! - Newsletter zur Gesundheitsförderung, Nr. 39, S. 7.

  • Bleicher, J. K. / Lampert, C. (2003): Gesundheit und Krankheit als Themen in der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Eine Einleitung. In: Medien & Kommunikationswissenschaft, Jg. 51, H. 3-4, S. 347-352. Inhaltsverzeichnis und Abstracts

  • Lampert, C. (2003): Gesundheitsförderung durch Unterhaltung? Zum Potenzial des Entertainment-Education-Ansatzes für die Förderung des Gesundheitsbewusstseins. In: Medien & Kommunikationswissenschaft, Jg. 51, H. 3-4, S. 461-477 (abstract).

Vorträge

  • "Gesund gespielt? Bestandsaufnahme und Potenziale von Serious Games for Family-Health", Vortrag von C. Lampert im Rahmen des Fakultätskolloquium "Familie und Gesundheit. Gesundheit in und mit Familien kommunizieren" der Universität Bielefeld am 22. April 2010 in Bielefeld.

  • "Erreichbarkeit von HIV-Patienten über die verschiedenen Medien bzw. der Nutzen dieser Medien für die Prävention", Vortrag von C. Lampert im Rahmen des 3. Workshops der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern zum Thema "HIV-Prävention - Die 'Unwissentlich HIV-Infizierten' und die damit verbundenen Risiken" am 5. Dezember 2009 in Rostock.

  • „Faszination Computerspiele: Was wissen wir und was können wir tun?“, Seminarleitung und Vortrag von C. Lampert im Rahmen des Jahrestagung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) am 11. November 2008 in Bielefeld (gemeinsam mit M. Große-Loheide und J. Sleegers).

  • „Wenn der Personal Trainer nach Hause kommt. Potentiale unterhaltsamer Kommunikationsstrategien“, Vortrag im Rahmen des Kongresses „Krankenkassen 2009“ am 26. September 2008 in Münster.

  • „Entertainment-Education. Unterhaltsame Bildung oder bildende Unterhaltung?“, Vortrag im Rahmen des Thüringer Mediensymposiums „Jugendmedienschutz 2.0“ am 11. April 2008 in Erfurt.

  • „Gesundheit kommunizieren. Wie erreicht man wen?“ Organisation der Fachtagung des Netzwerkes Gesundheitskommunikation mit der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld am 12. - 13. April 2007 in Bielefeld.

  • „Entertainment-Education Theory and Research: An Overview“, Vortrag von C. Lampert im Rahmen der ICA-Tagung am 20. Juni 2006 in Dresden.

  • „Altern – Schönheit – Ethik: Leitbilder zwischen Ästhetik und Gesundheit“, Organisation der Veranstaltung am 2. Mai 2006 in Hannover (Kooperationsveranstaltung des Netzwerks Medien und Gesundheitskommunikation, der Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen, der Henrietten-Stiftung und der Stiftung Leben und Umwelt).

  • "Zwischen Information und Entertainment - Suchtprävention in und mit Medien". Impulsvortrag im Rahmen der Jahrestagung des Fachausschusses Suchtprävention am 7. September 2005 in Hamburg.

  • "Ältere Menschen und Medien. Eine Herausforderung für die Gesundheitskommunikation", Organisation der Veranstaltung am 17. November 2005 in Hannover (Kooperationsveranstaltung des Netzwerks Medien und Gesundheitskommunikation, der Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen, der Henriettenstiftung, KK e.V. und der deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover).

  • "Alkohol im Fernsehen", Vortrag im Rahmen der Tagung "Werbung für Alkohol und Zigaretten - eine Gefahr für Kinder und Jugendliche" der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen am 8. November 2005 in Hannover.

  • "Gesundheit in den Medien - Impulse für die Praxis der Gesundheitskommunikation", Organisation der Veranstaltung am 19. Oktober 2004 in Hannover (Kooperationsveranstaltung des Netzwerks Medien und Gesundheitskommunikation und der Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen).

  • "Gesundheitskommunikation durch Entertainment Education. Zur Wahrnehmung und Bewertung von gesundheitsrelevanten Botschaften im Kontext von Unterhaltungsangeboten", Vortrag im Rahmen der Fachtagung "Medien und Gesundheitskommunikation" am 24. und 25. Oktober 2003 in Loccum.

  • "Gesundheitskommunikation und Medien", Organisation der Tagung am 24. und 25. Oktober 2003 in Loccum bei Hannover (gemeinsam mit Eva Baumann und Constanze Rossmann; www.netzwerk-gesundheitskommunikation.de)