Divergente Ordnung in der Konvergenz?

Neue Möglichkeiten zur Verbreitung von Inhalten und ihre Auswirkungen auf den Medien- und Telekommunikationsmarkt – eine Tagung des Hans-Bredow-Instituts in Zusammenarbeit mit der Alcatel Lucent-Stiftung am 8. Juni 2007 an der Universität Hamburg.

Ausgangspunkt der Tagung war der Umstand, dass die Digitalisierung der Medien weit voran geschritten ist und damit grundsätzlich die Möglichkeit gegeben ist, Inhalte - oder "Content" - auf fast allen Wegen und Plattformen zu verbreiten. Aus Konzepten wie Triple-Play, die in den letzten Jahren eher Tagungsgespenster waren, sind kaufbare Produkte oder - wie mobiles Fernsehen - jedenfalls technisch realisierbare Optionen geworden. Schon 1997 hat die EU-Kommission im Grünbuch "Konvergenz" die Frage gestellt, was das Zusammenwachsen ehemals getrennter Medien- und Telekommunikationsmärkte für die Ordnungsrahmen der Mitgliedstaaten bedeutet.

Die Tagung zog eine Zwischenbilanz der deutschen Situation: Einem Überblick über Recht, Ökonomie und Technik "nach der Konvergenz" folgten Vorträge und Panels mit Wissenschaftlern und Praktikern zur Veränderung von Contentproduktion und -distribution. Schließlich haben Experten Folgen für die betroffenen Rechtsbereiche beschrieben. Da das Management der Konvergenz auch eine Regulierungsaufgabe darstellt, bildete ein Panel zum Thema der Koordination des Handelns der Regulierungsbehörden den letzten Teil der Veranstaltung.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Wolfgang Schulz

Hans-Bredow-Institut
Heimhuder Straße 21
20148 Hamburg

Tel. +49 (0)40 45 02 17-0
Fax +49 (0)40 45 02 17-77

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Kooperationspartner

Alcatel Lucent-Stiftung