Digitale Spiele und Onlinewelten

Digitale Spiele und Onlinewelten besitzen in vielfacher Hinsicht gesellschaftliche Relevanz. Sie bieten Gelegenheit, sich spielerisch mit anderen Menschen zu messen, mit ihnen zu interagieren und zu kommunizieren. Indem sie mehr und mehr den Alltag durchdringen, nehmen sie auf unsere Realitätswahrnehmung Einfluss.

Mit seinem auf diese Entwicklung bezogenen Forschungs- und Transferzentrum erforscht das Institut die Nutzung, den Umgang und die Funktionen digitaler Spiele und Onlinewelten und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft. Durch Veranstaltungen, Ringvorlesungen und speziell dafür erstellte Papiere möchte das Institut den Transfer von Forschungsergebnissen in Politik, Behörden, Unternehmen und Non-Profit-Organisationen sicherstellen.

Das Institut hat u.a. bereits mit der Evaluation der Jugendschutzregelungen für Computer- und Videospiele einen Beitrag in diesem Bereich geleistet. Darauf aufbauend wurde eine Analyse des Phänomens „Online-Spiele“ erstellt.

Publikationen

  • Schulz, W.; Heilmann, S. (2009): Reales Recht und virtuelle Welten. Berlin: Stabsabt. der Friedrich-Ebert-Stiftung (pdf-Datei).

  • Lampert, C.; Schwinge, C.; Tolks, D. (2009): Der gespielte Ernst des Lebens: Bestandsaufnahme und Potenziale von Serious Games (for Health). In: MedienPädagogik. Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung (Themenheft 15/16: Computerspiele und Videogames in formellen und informellen Bildungskontexten) (pdf-Datei).

  • Brunn, I.; Dreyer, S. (2008): Jugendschutz für Spiele – ein Spiel für den Jugendschutz? Was die Novellierung des Jugendmedienschutzes dem Bereich der Video- und Computerspiele gebracht hat. In: O. Zimmermann, T. Geißler (Hrsg.), Streitfall Computerspiele: Computerspiele zwischen kultureller Bildung, Kunstfreiheit und Jugendschutz. 2. Aufl. Berlin, S. 70-73.

  • Schmidt, J.; Dreyer, S.; Lampert, C. (2008): Spielen im Netz. Zur Systematisierung des Phänomens „Online-Games“. Hamburg (Arbeitspapiere des Hans-Bredow-Instituts Nr. 19) (pdf-Datei).

  • Schulz, W.; Dreyer, S. (2007): Verfassungsrecht und Jugendmedienschutz. Staatlicher Schutzauftrag und entgegenstehende Grundrechte. Artikel im Dossier „Verbotene Spiele?“ der Bundeszentrale für politische Bildung (abrufbar).

  • Schulz, W.; Dreyer, S. (2007): Möglichkeiten und Grenzen gesetzlicher Jugendschutzvorgaben. Über das Verhältnis von Recht und Realität im Jugendmedienschutz. Artikel im Dossier "Verbotene Spiele?" der Bundeszentrale für politische Bildung (abrufbar).

  • Brunn, I.; Dreyer, S. (2007): Jugendschutz für Spiele – ein Spiel für den Jugendschutz? Was die Novellierung des Jugendmedienschutzes dem Bereich der Video- und Computerspiele gebracht hat. In: politik und kultur – Zeitung des Deutschen Kulturrates 1/2008, S. 37-38.

  • Brunn, I.; Dreier, H.; Dreyer, S.; Hasebrink, U.; Held, T.; Lampert, C.; Schulz, W. (2007): Das deutsche Jugendschutzsystem im Bereich der Video- und Computerspiele. Hamburg (pdf-Datei).

Veranstaltungen

  • "More Fun, More Risk? Video- und Computerspiele als Herausforderung für den Jugendschutz", Interdisziplinäre internationale Fachkonferenz in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie den Landesjugendministerien der Länder am 16./17. Oktober 2008 in Berlin. (mehr Informationen)

  • "Games online", Ringvorlesung im Wintersemester 2007/08 an der HAW Hamburg.
  • "Games – Zukunftsperspektiven interaktiver Medienangebote", Ringvorlesung im Sommersemester 2007 an der Universität Hamburg.

Vorträge

  • "Kreativ, kreativer, verklagt? Möglichkeiten und Grenzen kreativen Computerspielens aus rechtlicher Sicht", Vortrag von S. Dreyer im Rahmen der Veranstaltung "play 09 - Festival für kreatives Computerspielen" am 4. Dezember in Potsdam.

  • "Kreativ Computerspielen? Diskussion über Chancen und Visionen des kreativen Einsatzes von Computerspielen", Podiumsteilnahme von S. Dreyer im Rahmen der Veranstaltung "play09 - Festival für kreatives Computerspielen" am 4. Dezember in Potsdam.

  • "There's a Train A-coming: Challenges in Implementing a Global Rating System", Vortrag von S. Dreyer im Rahmen des 19. Transatlantischen Dialogs der LfM auf dem medienforum.nrw am 23. Juni 2009 in Köln.

  • "Zum Abhängigkeits- und Suchtpotential von Computerspielen", Teilnahme von U. Hasebrink an einer Expertenanhörung der Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen am 8. Juni 2009 in Hannover.

  • "Der informierte Verbraucher als Leitbild. Ziele, Prozeduren und Grenzen von Verbraucherinformationssystemen in Europa", Vortrag von S. Dreyer im Rahmen des 18. Transatlantischen Dialogs der LfM - "Kennzeichnung von Online-Inhalten" am 3. März 2009 in Düsseldorf.

  • "Online Games – A High Level Quest for Media Regulation in Germany", Vortrag von W. Schulz am 14. Januar 2009 am Law & Technology Centre der Universität Hong Kong.

  • "Rechtsprobleme in virtuellen Welten - Erscheinungsformen virtueller Welten, Rechtsprobleme im Bereich des Zivil-, Persönlichkeits-, Urheber- und Strafrechts und Regulierungsbedarf", Vortrag von F. Zimmermann beim Seminar der Konrad-Adenauer-Stiftung "Neue Medien - Neue Herausforderungen" am 30. November 2008 in Hamburg.

  • „Faszination Computerspiele: Was wissen wir und was können wir tun?“, Seminarleitung und Vortrag von C. Lampert im Rahmen des Jahrestagung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) am 11. November 2008 in Bielefeld (gemeinsam mit M. Große-Loheide und J. Sleegers).

  • "Labelling Online-Games International: (Best) Practice und Entscheidungspfade", Vortrag von S. Dreyer im Rahmen des 16. Transatlantischen Dialogs - "Labeling für Online-Games im Web 2.0" am 7. November 2008 in Köln (Präsentation abrufbar).

  • "Spielerisch regeln – Virtuelle Regulierungsformen als Alternative zum Real-Life-Recht", Vortrag von S. Dreyer im Rahmen des Computerspiele Camp(us) Cologne am 6. November 2008 in Köln.

  • "Do We Need an Online Game-Specific Youth Protection?", Panelteilnahme von W. Schulz im Rahmen der Europäischen Fachkonferenz "More Fun, More Risk? Digital Games as a Challenge for the Protection of Minors" am 16./17. Oktober 2008 in Berlin.

  • „Exzessive Computerspielenutzung - Was lässt sich präventiv tun?“, Vortrag von C. Lampert im Rahmen der Jahrestagung des Fachausschusses Suchtprävention „Enter – Control – Escape“ am 1. November 2008 in Hamburg (gemeinsam mit Mike Große-Loheide).

  • „Gemeinschaftsbildung durch Computerspiele“, Vortrag von J.-H. Schmidt beim Seminar „Jugend und elektronische Medien“ der Konrad-Adenauer-Stiftung am 24. Juli 2008 in Eichholz.

  • "Beziehung zwischen dem virtuellen und realem Recht" / "Relationship Between Virtual and Real Law", Vortrag von W. Schulz im Rahmen des Workshops "Reales Recht für virtuelle Welten", veranstaltet von der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Hans-Bredow-Institut am 28. Mai 2008 in Berlin.

  • „Computerspiele – Ergebnisse der Analyse des Jugendmedienschutzsystems“, Vortrag von W. Schulz im Rahmen des Medientreffpunkt Mitteldeutschland am 6. Mai 2008 in Leipzig.

  • "'Killer'-Spiele: Wegsehen? Verbieten? Verharmlosen?", Podiumsteilnahme von S. Dreyer im Rahmen der Tagung der AG Kinder- und Jugendschutz Hamburg und des Nordelbischen Jugendpfarramts am 7. Dezember 2007 in Hamburg.

  • „Das deutsche Jugendschutzsystem im Bereich der Video- und Computerspiele – Rahmenbedingungen, Umsetzungen und Handlungsoptionen“, Teilnahme von W. Schulz an der 12. Sitzung des Unterausschusses Neue Medien des Bundestags am 5. Juli 2007 in Berlin.

  • „Games als Gegenstand des Jugendschutzes“, Vortrag von W. Schulz im Rahmen der Ringvorlesung „Games – Zukunftsperspektiven interaktiver Medienangebote“ am 4. Juli 2007 in Hamburg.

  • „In-Game Advertising und die rechtlichen Implikationen“, Podiumsteilnahme von S. Dreyer im Rahmen der 4. GfM (eGame Marketing) World Congress am 28. März 2007 in Berlin.