Programm Ringvorlesung


Universität Hamburg

Allgemeines

Vorlesungswesen

Wintersemester 2010/11

Das literarische Feld in Hamburg 1933-1945

Zeit und Ort

28.10.10 – 03.02.11, DONNERSTAGS, 16 – 18 Uhr, Hörsaal A, Philosophenturm, Von-Melle-Park 6

Nach der Machtübernahme 1933 wurde auch die zweitgrößte deutsche Stadt eine Bastion der Natio­nalsozialisten. Obgleich die politischen Verhältnisse inzwischen recht gut erforscht sind und auch die   Ge­schichte der Universität im „Dritten Reich“ aufgear­beitet wurde, fehlen insbesondere für den Bereich der Kultur noch immer Überblicksdarstellungen und Ein­zeluntersuchungen. Hier setzt die Vorlesung an und will für die Literaturgeschichte exemplarischen Fra­gestellungen nachgehen.

Sie nimmt das literarische Feld in Hamburg zwischen 1933 und 1945 in den Blick. Gefragt wird nach den unterschiedlichen  Akteu­ren  im Bereich des literarischen Lebens und der Lite­raturvermittlung wie Autoren, Verlage, Rundfunk, Kino und Theater. Auch die offizielle Literaturpolitik und die Hamburger Germanistik spielen eine Rolle, ebenso die verfolgte jüdische Kultur und die Hambur­ger Autorinnen und Autoren, die vor dem Terror des Regimes aus dem Land fliehen mussten.

28.10.2010

Literaturpolitik in Hamburg im „Dritten Reich“

Dr. Andreas Stuhlmann, Institut für Medien und Kommunikation, Universität Hamburg

16.12.2010

Wie Keime und Samen der Freiheit wehen sie über die Grenzen: Hamburger Autorinnen und Autoren im Exil

Wilfried Weinke, Historiker, Hamburg

 

04.11.2010

Hamburger Verlage und Buchhandlungen zwischen 1933 und 1945

PD Dr. Dirk Hempel, Institut für Germanistik II, Universität Hamburg

 

 06.01.2011

Staatstheater. Das Theaterleben in den Jahren 1933 bis 1945

Dr. Michaela Giesing, Hamburger Theatersammlung, Universität Hamburg

11.11.2010

Germanistik-Professoren in Hamburg und ihre Beziehungen zum literarischen Feld

Prof. Dr. Hans-Harald Müller, Myriam Richter M. A, Institut für Germanistik II, Universität Hamburg

13.01.2011

Theater als geistiger Widerstand. Der jüdische Kulturbund in Hamburg von 1934 bis 1941

Dr. Barbara Müller-Wesemann, Zentrum für Theaterforschung, Universität Hamburg 

18.11.2010

Von fragwürdigen Geschenken und Ankäufen – NS-Raubgut in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky

Maria Kesting M. A., Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

20.01.2011

Anpassung und Opportunismus bei Hermann Claudius

Dr. Andreas Stuhlmann, Institut für Medien und Kommunikation, Universität Hamburg

 

Anpassung und Opposition: Der Schriftsteller Hans Leip während des „Dritten Reichs“

Dr. Rüdiger Schütt, Universitätsbibliothek Kiel

 

02.12.2010

Zwischen „Landschaftsarbeit“ und „Bildung einer Volksgemeinschaft“.  Das literarische Programm des Reichssenders Hamburg

Dr. Hans-Ulrich Wagner, Nicole Reschke, Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland, Universität Hamburg

 

27.01.2011

Niederdeutsche Literatur in nationalsozialistischer Perspektivierung. Die Vereinigung „Niederdeutsches Hamburg“ als Exempel

Prof. Dr. Ingrid Schröder, Institut für Germanistik I, Universität Hamburg 

09.12.2010

„Wo bleibt der Hamburg-Film?“ Kino als Akteur im literarischen Feld Hamburgs

Michael Töteberg, Rowohlt Verlag, Hamburg

 

03.02.2011

Wolfgang Borchert und Hamburger „junge  Autoren“ der Nachkriegszeit im „Dritten Reich“

Prof. Dr. Hans-Gerd Winter, Institut für Germanistik II, Universität Hamburg

 

Koordination:

PD Dr. Dirk Hempel / Dr. Hans-Ulrich Wagner, Institut für Germanistik II / Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland, Universität Hamburg

 

Anhang
[file] Exil.pdf
[file] Germanistik Professoren.pdf
[file] Hamburg-Film.pdf
[file] Hans Leip.pdf
[file] Jüdischer Kulturbund.pdf
[file] Landschaftsarbeit.pdf
[file] Niederdeutsch.pdf
[file] NS-Raubgut.pdf
[file] Staatstheather.pdf
[file] Wolfgang Borchert.pdf
[file] Buchverlage.pdf