Franz Winter

Kurzbiographie

  • geboren 21. Januar 1914 in Oberhausen-Sterkrade
  • besucht eine Baugewerkschule und arbeitet ab 1931 als Lokaljournalist
  • Freiwilliger der Reichswehr von 1. April 1934 bis 8. Mai 1945
  • 1941 Verwundung (Kehlkopfdurchschuss) an der Russischen Front
  • 1943 kommt er als kriegsverletzter Soldat zur „Reichs-Rundfunk-Gesellschaft“ in Berlin und erwirbt erste Rundfunkerfahrungen in der Redaktion „Zeitgeschehen“; nebenbei beginnt er ein Studium der Zeitungswissenschaft an der Universität in Berlin
  • 1. Juni 1945 Beginn der Rundfunkarbeit bei Radio Hamburg
  • 1. Oktober 1945 Wechsel zum NWDR Köln; er arbeitet als Redakteur beim „Aktuellen Wort“, später auch beim Landfunk und Kirchenfunk
  • 1961 bis 1975 Leiter der Hörfunk-Redaktionsgruppe Landfunk
  • 31. Januar 1979 Eintritt in den Ruhestand
  • gestorben 5. Oktober 2003

Franz Winter erhielt für seine Berichterstattungen über die Landwirtschaft mehrere Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz am Bande (1975), den Orden Mérite Agricole des französischen Landwirtschaftsministers (1978) sowie die erstmals an einen Journalisten verliehene Goldene Raiffeisennadel des Deutschen Raiffeisenverbandes (1979).

Am 15. November 2002 führte Hans-Ulrich Wagner ein Gespräch mit Franz Winter über seine Arbeit als Landfunk- und als Kirchenfunk-Redakteur beim NWDR in Köln. – Die Veröffentlichung des von Franz Winter autorisierten Interviews erfolgt mit Genehmigung der Tochter, Frau Karola Fischer.