Vom Wellendetektiv verfolgt und an den Funkpranger gestellt.
Nordwestdeutsches Heft zur Rundfunkgeschichte erzählt Geschichte des Schwarzhörens.
In den 1920er Jahren stellte man sie an den „Funkpranger“, in den 50ern sollte der Wellendetektiv sie aufspüren, es gab Geldbußen, Gefängnisstrafen – und facettenreiche Versuche der geschickten Überzeugungsarbeit: Seit der Rundfunk 1923 auf Sendung ging, gibt es die Schwarzhörer – Menschen, die Angebote der gebührenfinanzierten Sender nutzen, ohne dafür selbst einen Beitrag zu leisten. Die Geschichte des Schwarzhörens und die bunten, ideenreichen, mitunter harschen, dann wieder gewitzten Methoden, ihm von Seiten der Sender beizukommen, erzählt Janina Fuge im jetzt erschienenen Nordwestdeutschen Heft zur Rundfunkgeschichte mit dem Titel „An den Funkpranger gestellt und mit dem Wellendetektiv gejagt: Die Schwarzhörer als Konstante der Rundfunkgeschichte.“ Sie können das Heft hier als PDF herunterladen.