Tagung: Medialer Aufbruch. Die innovativen Jahre von Fernsehen und Film in Hamburg 1962-1969
Am 20. und 21. Februar 2012 findet an der Universität Hamburg die Tagung „Medialer Aufbruch“ statt. In Vorträgen und in einer Podiumsdiskussion mit Helmut Herbst und Franz Winzentsen wird den Umbrüchen und Veränderungen in der Hamburger Film- und Fernsehentwicklung in den 1960er Jahren nachgegangen. Dabei sollen erstmalig die Rahmenbedingungen und Kontexte des medialen Aufbruchs systematisch analysiert werden, die einen entscheidenden Anteil an den weit reichenden gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche dieser als „dynamische Zeiten“ gekennzeichneten Dekade haben. Informationen zu dem von Joan Kristin Bleicher, Anja Ellenberger, Hans-Ulrich Wagner und Lea Wohl vorbereiteten Programm sowie die Anmeldeadresse finden Sie hier (pdf).
Neues Projekt: Analyse von Broadcast Sound Design in den 60er Jahren
"Sounds like… Geschichte der Radio-Ästhetik", heißt ein neues Projekt der Forschungsstelle, das sich mit Broadcast Sound Design in einer historischen Epoche befasst. Radiosender haben einen „Sound“, sie treten mit einem bestimmten ästhetischen Erscheinungsbild auf, das wiederum von ihrem Publikum entsprechend wahrgenommen wird. In der Konkurrenz im sog. „dualen System“ der bundesrepublikanischen Radiolandschaft spielen die Fragen der Anmutungen und der Erkennbarkeit eine entscheidende Rolle. Doch auch wenn es diesen Kampf der Anbieter in zurückliegenden Perioden der Radiogeschichte noch nicht gab, so bemühten sich schon früh die Programm-Macher, ihr Publikum zu erreichen – nicht nur durch ihren Inhalt, sondern auch durch ihre sonische Performanz. ...mehr
"Mediale Erinnerung und transkulturelle Kommunikation: Eine Spurensuche"
"Mediale Erinnerung und transkulturelle Kommunikation: Eine Spurensuche", so lautet der Titel einer Ringvorlesung, die Prof. Dr. Irene Neverla, Dr. Monika Pater, Dr. Hans-Ulrich Wagner und Judith Lohner (alle Research Center Media and Communication) im Wintersemester 2011/12 veranstalten. Ziel der Veranstaltung ist es, das Verhältnis von Transkulturalisierungsprozessen und gesellschaftlicher Erinnerungsarbeit in und durch Medien kritisch zu analysieren. Hierzu werden Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen referieren. Das Programm zur Vorlesung finden Sie hier (pdf).
Sport und Medien
Dietrich Leder (Kunsthochschule für Medien, Köln) und Hans-Ulrich Wagner legen Tagungsband zum Themenbereich Sport und Medien vor
Dreizehn Wissenschaftler und Journalisten stellen sich aktuellen Forschungsfragen aus dem Themenbereich Sport und Medien. Diese wurden auf der 40. Jahrestagung des Studienkreises Rundfunk und Geschichte e.V. 2010 intensiv diskutiert. Vor dem Hintergrund des 20. Jahrestages der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten bildete die Rolle der Medien beim Wettstreit der Systeme einen Schwerpunkt. Darüber hinaus versammelt der Band Aufsätze, die Einblicke geben in das Forschungs- und Berufsfeld Sport und Medien, speziell Fußball und Medien, sowie Fragen des Dopings als deutsch-deutsches Thema aufwerfen und wirtschaftliche Aspekte von Sport in den neuen Medien beleuchten. mehr (pdf)
Aufklärung statt Bewältigung
Audio-CD zur Berichterstattung von Axel Eggebrecht über den ersten Auschwitz-Prozess erschienen
Am 14. Juli 2011 erscheint eine Audio-CD mit Original-Tondokumenten aus den beiden Sendereihen, mit denen Axel Eggebrecht in den Jahren 1963-1965 für den NDR vom ersten Auschwitz-Prozess in Frankfurt am Main berichtete. Die in einem Kooperationsprojekt der Forschungsstelle mit der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv entstandene CD trägt den Titel Aufklärung statt Bewältigung. Sie enthält Ausschnitte mit einer Gesamtlänge von über 68 Minuten. In einem umfangreichen Booklet stellen Florian Bayer und Hans-Ulrich Wagner die besondere Bedeutung dieses Audiomaterials vor. Ihr mit zahlreichen Abbildungen ausgestatteter Essay gibt darüber hinaus Informationen zu den zeit- und mediengeschichtlichen Hintergründen. mehr (pdf)