Aktuelles
Gemeinsam erleben statt zu vieler Regeln: „Medienerziehung an den Bedürfnissen der Kinder ausrichten“
Gemeinsam mit Medien umgehen und dabei nah an den Bedürfnissen der Kinder bleiben - dies ist die zentrale Empfehlung der neuen Familienstudie der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) „Zwischen Anspruch und Alltagsbewältigung: Medienerziehung in der Familie", die am 19. März 2013 während einer Fachtagung im Düsseldorfer NRW-Forum vorgestellt wurde. Unter Leitung von Dr. Ulrike Wagner (JFF - Institut für Medienpädagogik, München) und Dr. Claudia Lampert (Hans-Bredow-Institut, Hamburg) haben sich Forscherinnen und Forscher im vergangenen Jahr eingehend damit befasst, wie Medienerziehung in Deutschland derzeit stattfindet, wo die zentralen Herausforderungen liegen und welche Empfehlungen die Medienpädagogik für eine verbesserte Medienerziehung liefern kann. Dazu wurden mehr als 450 Erziehende mit Kindern im Alter von fünf bis zwölf Jahren zur Art und Weise ihrer Medienerziehung befragt und 48 qualitative Familienstudien durchgeführt. »»
2. Nationales Fachforum Jugendmedienschutz in der Schweiz
"Entwicklungs- und Nutzungstrends im Bereich der digitalen Medien und damit verbundene Herausforderungen für den Jugendmedienschutz" lautet der Titel des Vortrags (ppt-Präsentation als pdf), den Prof. Dr. Uwe Hasebrink, Direktor des Hans-Bredow-Instituts auf dem 2. Nationalen Fachforum Jugendmedienschutz gehalten hat. Das Fachforum "Kompetent mit den Chancen und Gefahren von digitalen Medien umgehen" fand am 7. März 2013 im Zentrum Paul Klee in Bern statt. »»
Dr. Sascha Hölig neuer Senior Researcher am Hans-Bredow-Institut
Seit Januar 2013 verstärkt Dr. Sascha Hölig das Team des Hans-Bredow-Instituts. Die Forschungsinteressen des Kommunikationswissenschaftlers liegen vor allem in den Bereichen Mediennutzung in neuen Medienumgebungen, empirische Forschungsmethoden und Wissenschaftskommunikation. In seinem Dissertationsprojekt an der Graduate School des Research Center for Media & Communication (RCMC) befasste er sich mit der Identifikation informationsorientierter Kommunikationsmodi im Internet. »»
Safer Internet Day 2013: Kinder halten Videoplattformen für die risikoreichsten Angebote im Internet
Auf die Frage, welche Angebote im Internet mit besonderen Risiken verbunden sind, nennen Kinder und Jugendliche in Europa am häufigsten Videoplattformen. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse eines neuen Berichts des Forschungsnetzwerks EU Kids Online, an dem das Hans-Bredow-Institut als deutscher Partner mitwirkt. Der heute veröffentlichte Bericht wertet Antworten von fast 10.000 Kindern aus 25 europäischen Ländern aus, die gebeten wurden, in ihren eigenen Worten zu sagen, was sie am Internet für belastend oder beunruhigend halten. »»
LfM-Studie vorgestellt: Computerspiele(n) in der Familie
Kinder spielen immer früher mit dem Computer – Vätern kommt beim Thema Videospiele eine besondere Vorbildfunktion zu
Kinder beginnen immer früher mit dem Computerspielen. Das Einstiegsalter der heutzutage Fünf- bis Achtjährigen wird sich künftig wahrscheinlich noch weiter nach vorn verschieben und damit Medienaufsicht und Jugendverbände vor große Herausforderungen stellen. Das zeigen Ergebnisse der Studie „Computerspiele(n) in der Familie – Computerspielesozialisation von Heranwachsenden unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte“, die am 17. Januar 2013 in Düsseldorf präsentiert wurde. Danach haben heute bereits viele Spielerinnen und Spieler im Vor- und Grundschulalter ihre ersten Erfahrungen mit Computerspielen gesammelt, wobei die Jungen tendenziell früher mit dem Spielen beginnen als die Mädchen. Für die Durchführung der Studie hatte die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung und den Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Medienpädagogik (Universität Hamburg) beauftragt. »»
Happy Birthday Sesamstraße - eine Erfolgsgeschichte des deutschen Fernsehens feiert 40. Geburtstag
In den "NDR-Geschichte(n)" schildert Dr. Hans-Urlich Wagner, wie der Klassiker des Vorschulkinderprogramms ins Programm kam, wie Puppen, Kinder und Erwachsene das erste Mal in der Sesamstraße spielten, dort kleine Alltagssituationen bewältigten, mit- und voneinander lernten und eine ganze Menge Spaß hatten. Ernie und Bert, Samson und Tiffy, das Krümelmonster und viele andere wurden zu lieben Begleitern der Fernsehkindheit – und das mittlerweile über zwei Generationen hinweg, wenn die Vorschulkinder der ersten Jahre - inzwischen erwachsen - mit ihren eigenen Kindern die Sesamstraße verfolgen. »»
Entwicklungs- und Nutzungstrends im Bereich digitaler Medien und damit verbundene Herausforderungen für den Jugendmedienschutz
Der Schweizerische Bundesrat möchte im Rahmen seines Programms "Jugend und Medien" bis Ende 2015 zu einer Einschätzung darüber kommen, ob zusätzlicher Regulierungsbedarf im Jugendmedienschutz auf Bundesebene besteht und wie der zukünftige Jugendmedienschutz in der Schweiz ausgestaltet sein soll. Hierfür hat das federführende Bundesamt für Sozialversicherungen eine erste Studie an das Hans-Bredow-Institut vergeben. »»
Fernsehpioniere auf dem Heiligengeistfeld
Vor 60 Jahren startete in Hamburg der regelmäßige Fernsehprogrammbetrieb
Vor 60 Jahren, am ersten Weihnachtsfeiertag 1952, eröffneten um 20 Uhr der Intendant des NWDR-Fernsehens, Werner Pleister, und der Technische Direktor des NWDR, Werner Nestel, mit ihren Ansprachen den regelmäßigen Fernsehprogrammbetrieb. Stolz sprach man von den kulturellen Aufgaben und von der technischen Leistung. »»
Neues Projekt zu Kindern und (Online-)Werbung
Bundesfamilienministerium und Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen vergeben gemeinsamen Forschungsauftrag an das Hans-Bredow-Institut
Kinder nutzen heute in immer früherem Alter und zunehmend das Internet – insbesondere als neuen virtuellen Spielplatz. Dabei sehen sie sich einer Vielzahl werblicher Ansprachen und Werbeformen gegenüber. Schließlich wollen, aus Sicht der Anbieter, auch Websites finanziert sein.
Mit welcher spezifischen Art von Online-Werbung werden Kinder im Grundschulalter konfrontiert? Inwieweit und ab welchem Alter sind sie in der Lage, Internet-Werbung als solche zu erkennen und von nicht-werblichen Inhalten zu unterscheiden? Nehmen sie verdeckte, im redaktionellen Umfeld enthaltene Werbebotschaften wahr? Welche Anforderungen an die Interpretation und Bewertung kommerzieller Onlineinhalte sehen Kinder sich gegenüber? Dies sind einige zentrale Forschungsfragen eines neuen interdisziplinär angelegten Forschungsprojektes, das von der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gemeinsam in Auftrag gegeben wird. Das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg wird die Untersuchung durchführen. »»
Charme, Chancen und Risiken sozialer Netzwerke
Folge 2 des hr2 "Funkkollegs Medien" widmete Autor Jan Eggers den Social Media und befragte u. a. Dr. Jan-Hinrik Schmidt, Hans-Bredow-Institut, zur Faszination der sozialen Netzwerke und zu ihrer Bedeutung für die Organisation der individuellen und gemeinschaftlichen Existenz. Zum Audio-Postcast









