Aktuelles

Call for Applications: Visiting Postdoctoral Fellowships “Algorithmed Public Spheres”

Frist für Bewerbungen: 1. April 2017

Das Hans-Bredow-Institut bietet im Rahmen seines Post-Doc-Kollegs "Algorithmed Public Spheres" 3- bis 12-monatige Forschungsaufenthalte für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich mit der Rolle von Algroithmen in der öffentlichen Kommunikation befassen. Die internationale Ausschreibung richtet sich an Nachwuchswissenschftler aus Fächern wie Computerwissenschaft und Informatik, Kommunikations- und Medienwissenschaften, Recht, Soziologie, Philosophie etc.   »»

Call for Papers: Historische Authentizität und Medien

Tagung des Leibniz-Forschungsverbunds Historische Authentizität, des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und des Hans-Bredow-Instituts am 13./14.07.2017 in Potsdam, Einreichungen bis 25.03.2017 möglich

„Medien“ und „Authentizität“ sind Begriffe, die in einer Spannung zueinander stehen. Denn ein Medium ist stets etwas Vermittelndes, eine Zwischeninstanz, während „Authentizität“ als Idealtypus gerade auf das Ursprüngliche, Unvermittelte zielt. Der geplante Workshop möchte Beiträge zusammenführen, die sich empirisch oder theoretisch mit dem Verhältnis von Medien und Authentizität beschäftigen und dabei eine historische Perspektive einnehmen. Willkommen sind dabei Beiträge aus historischer, medien- und kommunikationswissenschaftlicher, museologischer sowie sprach- und kulturwissenschaftlicher Sicht.   »»

Social Bots – Grenzenloser Einfluss auf den Meinungsbildungsprozess?

Artikel zur rechtlichen Einordnung in der Zeitschrift Kommunikation&Recht 2/2017

Auf Meinungsbildungsprozesse in sozialen Netzwerkdiensten können Aktivitäten Dritter einwirken, wenn diese mittels sog. “Social Bots” versuchen, das Meinungsklima systematisch zu manipulieren. Stephan Dreyer und Kevin Dankert diskutieren, wie die Aktivitäten von „Social Bots“ juristisch einzuordnen sind: Bei Social Bots handelt es sich um Computerprogramme, von denen ein negativer Einfluss auf die freie Meinungsbildung (etwa im Wahlkampf) befürchtet wird. Mit einfachen technischen Mitteln ist es möglich, massenhaft selbständig kommunizierende Profile in Sozialen Netzwerkdiensten anzulegen, die z.T. kaum von natürlichen Nutzerprofilen unterschieden werden können.   »»

International Summer School zu “Hate Speech Online” 14. - 21. März 2017 in Delhi, Indien

Bewerbungen bis 15. Februar möglich!

Das Hans-Bredow-Institut, die Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg und das Centre for Communication Governance an der National Law University in Delhi, Indien, laden Studenten mit Fokos Medienrecht, Europäisches und Internationales Recht ein, an einer internationalen Summer School zu “Hate Speech Online” teilzunehmen, die vom 14. bis 22. März 2017 in Dehli stattfindet. Die Lehrveranstaltungen werden sich mit verschiedenen Aspekten von Hasskommentaren und ihrem Verhältnis zur Meinungsfreiheit und anderen Grundrechten befassen.   »»

Wie das erste Smartphone des Kindes das Familienleben verändert

Eltern und Kinder für Interviews gesucht!

Immer wieder gibt es Situationen, in denen sich das Zusammenleben in der Familie verändert. Neben großen Umbrüchen können es auch „kleinere“ Veränderungen sein, die sich auf den Alltag der Familie – mal mehr und mal weniger stark – auswirken. Hierzu gehört auch die Anschaffung eines ersten Smartphones für das Kind. Marcel Rechlitz sucht für sein Promotionsprojekt Eltern und Kinder als Interviewpartner.   »»

Mehr Unterhaltung, bitte!

Studie "Mediennutzung von Menschen mit Behinderungen" online publiziert

Menschen mit Behinderungen sind noch immer von vielen Medien-Angeboten ausgeschlossen und können nicht mitreden, wenn Freunde oder Kollegen über das Fernsehprogramm sprechen. Das ist eines der herausragenden Ergebnisse einer gemeinsamen Studie des Hans-Bredow-Instituts (Prof. Dr. Uwe Hasebrink / Dr. Sascha Hölig) und der TU Dortmund (Jun.-Prof. Ingo Bosse), die im Auftrag der  Medienanstalten (DLM) und der Aktion Mensch erstellt wurde und deren Langfassung jetzt online verfügbar ist. Erste Ergebnisse der großen standardisierten Befragung wurden bereits am 26. Oktober 2016 auf einem Panel der Münchner Medientage diskutiert. Die Studie belegt bundesweit erstmals, wie intensiv Menschen mit Behinderungen Medien nutzen und welches Marktpotenzial barrierefreie Angebote haben.   »»

Öffentlich, populär, egalitär? Soziale Fragen des städtischen Vergnügens 1890 – 1960

Die gemeinsame Tagung der Forschungsstelle Mediengeschichte und der Forschungstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) zum Spannungsverhältnis zwischen einer Geschichte des Vergnügens und einer sozialen Geschichte der Stadt findet vom 9. bis 11. Februar an der Univeristät Hamburg statt. Die Tagung beginnt mit einem Filmabend im Metropolis Kino und der Vorführung der "Großen Freiheit Nr. 7", den Yvonne Robel (Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg) und Alina Laura Tiews (Forschungsstelle Mediengeschichte Hamburg) historisch einordnen werden. Programm (pdf), Einladung zur Filmvorführung (pdf), Anmeldung bis 1.2. möglich   »»

Algorithmic News in the 2016 US Election

Videoaufzeichnung der Bucerius Lab Lunch Session am 19.12.2016

Wie Google und Facebook die US-Wahl beeinflusst haben können, war Thema der Bucerius Lab Lunch Session #3 im Betahaus Hamburg am 19. Dezember 2016. Nick Diakopoulos, Fellow im Hans-Bredow-Institut, hat die Darstellung der beiden Spitzenkandidaten am Beispiel von Google untersucht. Er diskutierte die Rolle der großen Internetplattformen und Algorithmen im Wahlkampf 2016 gemeinsam mit Matthias Spielkamp, Bucerius Lab Fellow und Mitgründer von AlgorithmWatch.   »»

Nick Diakopoulos Fellow im Postdoc-Kolleg "Algorithmed Public Spheres"

Nick Diakopoulos, Assistant Professor an der University of Maryland, war im Dezember Gastwissenschaftler am Hans-Bredow-Institut in dessen Postdoc-Kolleg Algorithmed Public Spheres, das von Cornelius Puschmann geleitet wird. Nick war zudem Gast zweier öffentlicher Diskussionsveranstaltungen: am 15.12.2016 bei der Veranstaltung Algorithmic Accountability & Transparency in the News Media im Hans-Bredow-Institut und am 19.12.2016 bei der Veranstaltung Algorithmic News in the 2016 US Election, der Bucerius Lab Lunch Session #3 im Betahaus Hamburg, die das Institut gemeinsam mit der der ZEIT-Stiftung organisierte.   »»

Information Governance Technologies: Ethics, Policies, Architecture

Landesforschungsförderung für Projekt mit der Informatik der Universität Hamburg und der TU Hamburg

Hamburg fördert elf neue Spitzenforschungsvorhaben der Hamburger Hochschulen, darunter das Projekt "Information Governance Technologies: Ethics, Policies, Architecture", das das Hans-Bredow-Institut (Prof. Dr. Wolfgang Schulz) zusammen mit dem Fachbereich Informatik der Universität Hamburg (Prof. Dr. Tilo Böhmann) und der TU Hamburg (Prof. Dr. Sibylle Schupp) beantragt hatte. Ziel der Landesforschungsförderung der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung ist es, die Forschungs-Schwerpunkte an den staatlichen Hamburger Hochschulen und ihren Kooperationspartnern zusätzlich zu ihrer Grundfinanzierung zu unterstützen und sie in die Lage zu versetzen, erfolgreich Bundesmittel oder EU-Mittel einzuwerben. Das Gesamtfördervolumen beträgt 17,3 Millionen Euro bei einer Laufzeit von 3,5 Jahren. ​​​​​... zum Projektvorhaben   »»