Aktuelles

Stellungnahme des Hans-Bredow-Instituts zum Entwurf eines novellierten Jugendmedienschutz-Staatsvertrags

Im Dezember 2009 haben die Länder den Arbeitsentwurf einer Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) vorgelegt. Hierzu hat das Hans-Bredow-Institut offiziell Stellung genommen und die vorgeschlagene Novelle vor dem Hintergrund der Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Evaluation des deutschen Jugendmedienschutzes vom Oktober 2007 kommentiert. Zur Stellungnahme des Hans-Bredow-Instituts   »»

Wissenschaftlicher Beirat des Hans-Bredow-Instituts konstituiert

Am 17. Dezember 2009 hat sich der neue wissenschaftliche Beirat des Hans-Bredow-Instituts konstituiert. Das Institut setzt derzeit in enger Zusammenarbeit mit der Hamburger Behörde für Wissenschaft und Forschung erste Schritte einer Entwicklungsstrategie um, die die Rolle des Instituts für Forschung und Transfer profilieren und stärken soll. Um diese Entwicklung zu begleiten, hat sich das Institut einen wissenschaftlichen Beirat gegeben, der das Direktorium bei strategischen Fragen berät. Dabei geht es um die Gegenstände und Fragestellungen, die das Hans-Bredow-Institut mittel- und langfristig bearbeiten wird, aber auch um Arbeitsformen und die Funktion, die das Institut wissenschaftsintern und im Transfer in die Praxis erfüllt. Der Beirat besteht aus sieben Mitgliedern und ist – der Arbeitsweise des Instituts entsprechend – interdisziplinär und international zusammen gesetzt.
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Website zur 3. European Communications Conference ECREA 2010 in Hamburg online

Unter der Adresse www.ecrea2010hamburg.eu sind nun der Call for Papers sowie weitere Informationen zur 3. Fachkonferenz der European Communication Research and Education Association (ECREA) im Jahre 2010 in Hamburg verfügbar. Die ECREA 2010 wird vom Hans-Bredow-Institut in Kooperation mit der Universität Hamburg und der Hamburg Media School organisiert und beschäftigt sich mit dem Thema „Transcultural Communication – Intercultural Comparisons“. Diese inhaltliche Ausrichtung knüpft an bisherige Forschungsarbeiten des Instituts an und führt die Aktivitäten der internationalen Vernetzung weiter.

Gezielt wird sich die Konferenz den Besonderheiten des europäischen Kommunikationsraumes widmen und setzt einen klaren Fokus auf innovative Forschung aus den Bereichen transkultureller Kommunikation und komparativer Forschung. Darüber hinaus strebt das Hans-Bredow-Institut mit der Ausrichtung der Konferenz eine stärkere Einbindung von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus Mittel- und Osteuropa in die Europäischen Medien- und Kommunikationsforschung an.   »»

Finanzierung von Qualitätscontent

Neue Werbeformen, neue Finanzierungsstrategien und ihr Einfluss auf Programminhalte und journalistische Qualität - zur Tagung, die als Partnerveranstaltung zum Internationalen Mediendialog von der Alcatel-Lucent Stiftung, dem Hans-Bredow-Institut und der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein organisiert wurde, kamen am 9. Juni 2009 über 100 Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Rechtsberatung im Internationalen Maritimen Museum Hamburg zusammen.   »»

Keine Bildung ohne Medien: Medienpädagogisches Manifest erhält breite Unterstützung

Das Medienpädagogische Manifest, das im März 2009 veröffentlicht und in dem eine dauerhafte und nachhaltige Verankerung der Medienpädagogik in allen Bildungsbereichen sowie in der Forschung gefordert wurde, hat inzwischen viele Unterstützer gefunden. Eine aktualisierte Version mit einer Liste der unterstützenden Professoren, Fachleute und Institutionen (Stand: Ende September 2009) steht hier als PDF-Datei zur Verfügung. Es besteht auch weiterhin die Möglichkeit, die Initiative zu unterstützen. Interessenten finden hier eine entsprechende Unterstützungserklärung.   »»

Heranwachsen mit dem Social Web: Präsentation der Forschungsergebnisse

Zur Rolle von Web 2.0 -Angeboten im Alltag von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Die Angebote des sog. Social Web, wie Netzwerkplattformen (z. B. SchülerVZ, StudiVZ), Videoplattformen (z. B. YouTube), Instant Messaging-Dienste (z. B. ICQ, MSN) sowie Weblogs und Wikis, haben für Jugendliche einen hohen Stellenwert in ihrem Medienrepertoire und ihrem Alltag. Die sich eröffnenden Möglichkeiten zur Selbstdarstellung, Partizipation, Vernetzung und Beziehungspflege nutzen sie dabei je nach Bedürfnis und Anliegen auf ganz unterschiedliche Art und Weise.

Manche Angebote bergen aber auch Risiken, etwa hinsichtlich des Daten- und Nutzerschutzes sowie der Transparenz. Insbesondere Fehleinschätzungen bezüglich der Reichweite, Nachhaltigkeit und Dynamik von Social Web-Angeboten können bei Jugendlichen eine riskante Nutzung begünstigen.

Die LfM-Studie, die am 29.4.2009 in Düsseldorf vorgestellt wurde, gibt Aufschluss darüber, was Jugendliche und junge Erwachsene über die neuen Kommunikationsmöglichkeiten denken, wie sie im Alltag mit diesen umgehen und welche Unterschiede sich dabei je nach Alter, Geschlecht und sozialem Kontext zeigen. Damit wird eine Grundlage geschaffen für eine sachliche Auseinandersetzung mit diesem wichtigen und heute bereits alltäglichen Bestandteil der Medienlandschaft.   »»

„Hallo, Hallo, hier Radio!“ 85 Jahre Hörfunk in Hamburg

"Guten Tag, hier ist die Norag!“ – mit diesen einfachen, höflichen Worten startete Hans Bodenstedt, künstlerischer Leiter des Hamburger Senders, am 2. Mai 1924 den Programmbetrieb des neuen Mediums. Die Anzahl der Hörer war zunächst klein und überschaubar, doch das "Radiofieber" sollte bald auch in der Hansestadt um sich greifen. Zuvor jedoch waren in Hamburg rechtliche und finanzielle Fragen zu klären und personelle Entscheidungen zu treffen gewesen. Die Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Nordeutschland blickt auf die turbulenten Ereignisse zurück ...

Wie weit darf Verdachtsberichtserstattung gehen?

Die No Angels-Sängerin und die Medien, Interview mit Dr. Wolfgang Schulz, Direktor des Hans-Bredow Instituts, gesendet im Deutschlandfunk in der Sendereihe Markt und Medien am 19. April 2009

 

 

CO-REACH fördert europäisch-chinesisches Forschungsnetzwerk mit Beteiligung des Hans-Bredow-Instituts

CO-REACH hat beschlossen, ein Konsortium chinesischer und europäischer Forschungseinrichtungen IPRNME zu fördern. Kernziel dieses Konsortiums ist der Wissensaustausch über Regulierungskonzepte in der Informationsgesellschaft und ihre Umsetzung sowie die gemeinsame Arbeit an Konzepten für neue Regulierungsformen, die den Herausforderungen des sozialen und technologischen Wandels begegnen können. Partner dieses Konsortiums sind außer dem Hans-Bredow-Institut das Institute of Law an der China Academy of Social Sciences, die Strathclyde University, die Wirtschaftsuniversität Wien und das Molengraaff Institute for Private Law an der Universität Utrecht.   »»

Regulierung von Online-Spielen in Deutschland - Thema der LawTech Talks in Hong Kong

Auf Einladung des Law & Technology Centres hielt Dr. Wolfgang Schulz am 14. Januar 2009 einen Vortrag zum Thema "Online Games - A High Level Quest for Media Regulation in Germany". Thematisiert wurde vor allem der Anwendungsbereich der medienrechtlichen Vorschriften. Insbesondere am Beispiel des Jugendschutzrechts machte Schulz deutlich, dass Begriffsjurisprudenz die tatsächliche Gestaltung und Definition von Medien im Allgemeinen und Online-Spielen im Besonderen beeinflussen kann. Die Präsentation zum Vortrag ist hier abrufbar (pdf-Datei, 793 KB). Das Law & Technology Centre ist ein Gemeinschaftszentrum der Fakultäten Informatik und Recht an der Universität Hong Kong. Das Zentrum bietet im Rahmen der "LawTech Talks" ausgewählten Experten ein Forum, um aktuelle Fragestellungen und Herausforderungen aus den Bereichen Informatik und Recht zu diskutieren.   »»