Aktuelles

Stellungnahme von Prof. Dr. Wolfgang Schulz zum "Netzwerkdurchsetzungsgesetz"

Mit den Entwurf für ein "Netzwerkdurchsetzungsgesetz" reagiert die Bundesregierung auf Hass und Falschmeldungen in Sozialen Medien. Das Gesetz hat Kritik im Hinblick auf die Meinungsfreiheit hervorgerufen, vor allem, weil es Anreize schafft, Inhalte auf Hinweis im Zweifel zu löschen, auch wenn sie nicht rechtswidrig sind. Die (englischsprachige) Stellungnahme von Prof. Dr. Wolfgang Schulz analysiert den Entwurf.   »»

Kostenfrei zu bestellen: CD "Flucht und Vertreibung im Rundfunk"

Ist die Lage von Flüchtlingen in Deutschland heute wirklich neu? Oder gibt es nicht zeit- und länderübergreifende Ähnlichkeiten? Wo liegen Spezifika, wo Parallelen von Flucht- und Integrationsprozessen in Geschichte und Gegenwart? Antworten auf diese Fragen und Anregungen zu Diskussionen bietet die neue CD zum Thema „Flucht und Vertreibung im Rundfunk – Tondokumente aus den Jahren 1945 bis 1960“, die von Alina Laura Tiews konzipiert wurde und die das Hans-Bredow-Institut mit Unterstützung der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv und der Historischen Kommission der ARD herausgibt. Klangbeispiele / Infoblatt   »»

Das Hans-Bredow-Institut auf der Jahrestagung 2017 der DGPuK

Thema: Vernetzung: Stabilität und Wandel gesellschaftlicher Kommunikation

Zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Hans-Bredow-Instituts sind als Referent(inn)en und Podiumssprecher(innen) auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft e. V. (DGPuK) vertreten. Thema der Tagung, die von Donnerstag, den 30.3., bis Samstag, den 1.4., an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf stattfindet: „Vernetzung: Stabilität und Wandel gesellschaftlicher Kommunikation“. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter präsentieren auf der DGPuK2017 einige aktuelle Projekte, zu denen am Hans-Bredow-Institut geforscht wird. #DGPuK2017 auf Twitter   »»

Studie zur Relevanz von Online-Intermediären für die Meinungsbildung veröffentlicht

Auch wenn die Nutzung von Intermediären weit verbreitet ist, sind Online-Intermediäre in der Regel nicht zentrale Quellen des Informationsrepertoires zu gesellschaftlich relevanten Ereignissen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Hans-Bredow-Institut (Dr. Jan-Hinrik Schmidt / Lisa Merten / Prof. Dr. Uwe Hasebrink) durchgeführte Studie, die im Auftrag der Medienanstalten entstand. Nachdem erste Ergebnisse der qualitativen Studie bereits in einer Veranstaltung der Medienanstalten „Intermediäre und Meinungsbildung“ im November 2016 vorgestellt wurden, ist nun auch der wissenschaftliche Endbericht online verfügbar.   »»

Call for Applications: Visiting Postdoctoral Fellowships “Algorithmed Public Spheres”

Frist für Bewerbungen: 1. April 2017

Das Hans-Bredow-Institut bietet im Rahmen seines Post-Doc-Kollegs "Algorithmed Public Spheres" 3- bis 12-monatige Forschungsaufenthalte für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich mit der Rolle von Algroithmen in der öffentlichen Kommunikation befassen. Die internationale Ausschreibung richtet sich an Nachwuchswissenschftler aus Fächern wie Computerwissenschaft und Informatik, Kommunikations- und Medienwissenschaften, Recht, Soziologie, Philosophie etc.   »»

Call for Papers: Historische Authentizität und Medien

Tagung des Leibniz-Forschungsverbunds Historische Authentizität, des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und des Hans-Bredow-Instituts am 13./14.07.2017 in Potsdam, Einreichungen bis 25.03.2017 möglich

„Medien“ und „Authentizität“ sind Begriffe, die in einer Spannung zueinander stehen. Denn ein Medium ist stets etwas Vermittelndes, eine Zwischeninstanz, während „Authentizität“ als Idealtypus gerade auf das Ursprüngliche, Unvermittelte zielt. Der geplante Workshop möchte Beiträge zusammenführen, die sich empirisch oder theoretisch mit dem Verhältnis von Medien und Authentizität beschäftigen und dabei eine historische Perspektive einnehmen. Willkommen sind dabei Beiträge aus historischer, medien- und kommunikationswissenschaftlicher, museologischer sowie sprach- und kulturwissenschaftlicher Sicht.   »»

Social Bots – Grenzenloser Einfluss auf den Meinungsbildungsprozess?

Artikel zur rechtlichen Einordnung in der Zeitschrift Kommunikation&Recht 2/2017

Auf Meinungsbildungsprozesse in sozialen Netzwerkdiensten können Aktivitäten Dritter einwirken, wenn diese mittels sog. “Social Bots” versuchen, das Meinungsklima systematisch zu manipulieren. Stephan Dreyer und Kevin Dankert diskutieren, wie die Aktivitäten von „Social Bots“ juristisch einzuordnen sind: Bei Social Bots handelt es sich um Computerprogramme, von denen ein negativer Einfluss auf die freie Meinungsbildung (etwa im Wahlkampf) befürchtet wird. Mit einfachen technischen Mitteln ist es möglich, massenhaft selbständig kommunizierende Profile in Sozialen Netzwerkdiensten anzulegen, die z.T. kaum von natürlichen Nutzerprofilen unterschieden werden können.   »»

International Summer School zu “Hate Speech Online” 14. - 21. März 2017 in Delhi, Indien

Bewerbungen bis 15. Februar möglich!

Das Hans-Bredow-Institut, die Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg und das Centre for Communication Governance an der National Law University in Delhi, Indien, laden Studenten mit Fokos Medienrecht, Europäisches und Internationales Recht ein, an einer internationalen Summer School zu “Hate Speech Online” teilzunehmen, die vom 14. bis 22. März 2017 in Dehli stattfindet. Die Lehrveranstaltungen werden sich mit verschiedenen Aspekten von Hasskommentaren und ihrem Verhältnis zur Meinungsfreiheit und anderen Grundrechten befassen.   »»

Wie das erste Smartphone des Kindes das Familienleben verändert

Eltern und Kinder für Interviews gesucht!

Immer wieder gibt es Situationen, in denen sich das Zusammenleben in der Familie verändert. Neben großen Umbrüchen können es auch „kleinere“ Veränderungen sein, die sich auf den Alltag der Familie – mal mehr und mal weniger stark – auswirken. Hierzu gehört auch die Anschaffung eines ersten Smartphones für das Kind. Marcel Rechlitz sucht für sein Promotionsprojekt Eltern und Kinder als Interviewpartner.   »»

Mehr Unterhaltung, bitte!

Studie "Mediennutzung von Menschen mit Behinderungen" online publiziert

Menschen mit Behinderungen sind noch immer von vielen Medien-Angeboten ausgeschlossen und können nicht mitreden, wenn Freunde oder Kollegen über das Fernsehprogramm sprechen. Das ist eines der herausragenden Ergebnisse einer gemeinsamen Studie des Hans-Bredow-Instituts (Prof. Dr. Uwe Hasebrink / Dr. Sascha Hölig) und der TU Dortmund (Jun.-Prof. Ingo Bosse), die im Auftrag der  Medienanstalten (DLM) und der Aktion Mensch erstellt wurde und deren Langfassung jetzt online verfügbar ist. Erste Ergebnisse der großen standardisierten Befragung wurden bereits am 26. Oktober 2016 auf einem Panel der Münchner Medientage diskutiert. Die Studie belegt bundesweit erstmals, wie intensiv Menschen mit Behinderungen Medien nutzen und welches Marktpotenzial barrierefreie Angebote haben.   »»