Aktuelle Projekte

Hans-Bredow-Institut erhält Zuschlag für EU-Studie

Entwicklung von Indikatoren für die Unabhängigkeit und Effektivität der Regulierungsbehörden im Feld audiovisueller Medien

Das Hans-Bredow-Institut (Leitung), die Katholieke Universiteit Leuven, die Central European University, Cullen International sowie Perspective Associates (Unterauftragnehmer) haben den Zuschlag der Europäischen Kommission zur Durchführung der Studie “Indicators for independence and efficient functioning of audiovisual media services regulatory bodies for the purpose of enforcing the rules in the AVMS Directive” (SMART 2009/0001) erhalten. Das Konsortium wird durch ein Netzwerk von Experten in jedem der 43 von der Studie umfassten Länder unterstützt.   »»

Urheberrecht im Internet. Ein Vergleich EU/China

Im Rahmen seines von Co-Reach geförderten Konsortiums hat das Hans-Bredow-Institut zusammen mit seinen Partnern im November einen Auftaktworkshop zu „aktuellen Fragen des Urheberrechts im Internet“ in Peking veranstaltet. Co-Reach ist ein Programm europäischer Fördereinrichtungen zur Unterstützung von Wissenschaftskooperationen mit China. Partner des Konsortiums sind außer dem Hans-Bredow-Institut das Institute of Law an der China Academy of Social Sciences, die Strathclyde University, die Wirtschaftsuniversität Wien und das Molengraaff Institute for Private Law an der Universität Utrecht.   »»

www.keine-bildung-ohne-medien.de – das Medienpädagogische Manifest ist online

Im Juni 2009 wurde das medienpädagogische Manifest veröffentlicht. Seitdem haben sich zahlreiche Institutionen und Personen den darin formulierten Forderungen durch ihre Unterschrift angeschlossen. Um diese Form der Unterstützung weiterzuführen, wurde eine eigene Internetseite eingerichtet. Unter keine-bildung-ohne-medien.de können Interessierte das Manifest seit dem 10. Dezember 2009 elektronisch unterzeichnen und damit die Forderung nach einer stärkeren Verankerung von Medienbildung unterstützen. Neben allgemeinen Informationen zum Manifest finden sich auf der Website Hinweise zu weiteren geplanten Aktivitäten.

DFG-Projekt: Young Scholars' Network on Privacy and Web 2.0

Das Web 2.0 lebt von der Preisgabe und dem Austausch privater Informationen. Intime Details aus dem Leben der User sind der „Treibstoff“ des Web 2.0. Der Umgang mit privaten Daten stellt jedoch ein Risiko für die Internetnutzer dar, das aufgrund der internationalen Vernetzung immer mehr zu einem globalen Thema wird. Um den internationalen Dialog zum Thema „Privatsphäre und Web 2.0“ zu fördern, finanziert die DFG ein wissenschaftliches Netzwerk von fünfzehn internationalen, renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Zum Netzwerk unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Trepte von der Hamburg Media School gehören auch Dr. Jan-Hinrik Schmidt vom Hans-Bredow-Institut sowie als Mentor Institutsdirektor Prof. Dr. Uwe Hasebrink.   »»

DFG-Projekt zur Rolle der Medien bei der Herstellung von Vertrauen in medizinisches Wissen

Mit den Onlinemedien, insbesondere den Angeboten des "Web 2.0" bzw. "Social Web", verändert sich das Verhältnis zwischen Experten und Laien bei der öffentlichen Kommunikation über wissenschaftliche Informationen: Im Internet entstehen neue Arenen der Wissenschaftsvermittlung (z. B. Expertenöffentlichkeit, kollaborative Öffentlichkeit, persönliche Öffentlichkeit). Am Beispiel von medizinischen Informationen wird der Frage nachgegangen, welche Rolle den verschiedenen Kommunikationsarenen bei der Herstellung von Vertrauen in medizinisches Wissen zukommt. Das Projekt ist Teil des DFG-Schwerpunktprogramms "Wissenschaft und Öffentlichkeit: das Verhältnis fragiler und konfligierender wissenschaftlicher Evidenz" (SPP 1409). Poster zum Projekt (DIN A3, pdf-Datei)   »»

Hamburger Landesexzellenzinitiative fördert Graduate School „Media and Communication“

Zum Wintersemester 2009/2010 nimmt das Promotionsprogramm der Graduate School „Media and Communication“ an der Universität Hamburg den Lehrbetrieb auf. Die Graduate School ist Trägerin des interdisziplinären Promotionsprogramms des Research Center for Media and Communication (RCMC). Das RCMC bündelt in einem bundesweit einzigartigen Netzwerk transdisziplinäre Medienforschung und -lehre der Universität Hamburg und des Hans-Bredow-Instituts, mit spannenden Forschungs- und Promotionsmöglichkeiten für Nachwuchswissenschaftler/-innen. Im Rahmen der Landesexzellenzinitiative vergibt die Graduate School zum WS 2009/2010 zehn Teilstipendien von je 800 Euro im Monat.

EU Kids Online

Ergebnisse zur Onlinenutzung von Kindern in Europa

Überall in Europa nutzen Kinder und Jugendliche Onlinemedien, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß und unter verschiedenen Bedingungen. Über die Nutzung, die Chancen und Risiken der Onlinemedien liegen auf nationaler und internationaler Ebene unterschiedliche Einschätzungen und Ergebnisse vor.   »»

In dem Projekt EU Kids Online wurden die vorliegenden Befunde zur Onlinenutzung von Kindern zusammengetragen und vor dem Hintergrund kultureller Rahmenbedingungen international vergleichend ausgewertet. Dabei konnten u.a. die Länder in verschiedene Typen eingeteilt werden: So zeigt sich, dass sowohl in Ländern mit wenig Online-Erfahrungen (z.B. Polen, Tschechische Republik) als auch in solchen, in denen Onlinemedien bereits länger verbreitet sind (z.B. Großbritannien, die Niederlande), offensichtlich ein besonders hohes Risiko in der Onlinenutzung wahrgenommen wird.

Projekt zur Verhinderung vorherrschender Meinungsmacht

Die derzeitigen Regelungen zur Verhinderung vorherrschender Meinungsmacht fokussieren stark auf den Bereich des Fernsehens. Andere Medienmärkte sowie vor- oder nachgelagerte Märkte werden aber bei der Betrachtung, ob ein Unternehmen vorherrschende Meinungsmacht erlangt, einbezogen. Um Aussagen über den Einfluss verschiedener Medien und verschiedener Anbieter auf die öffentliche und individuelle Meinungsbildung treffen zu können, hat das Hans-Bredow-Institut einen Forschungsschwerpunkt auf den Bereich der Verhinderung vorherrschender Meinungsmacht gelegt. In einer interdisziplinären Arbeitsgruppe werden Prozesse der Medienwirkung und der Entwicklung publizistischer und ökonomischer Märkte in den Blick genommen, um hieraus Rückschlüsse für eine Weiterentwicklung der medienspezifischen Konzentrationskontrolle zu ziehen. >> zur Projektseite

GAMES CONVENTION ONLINE 2009

Hans-Bredow-Institut ist Kooperationspartner der Dialogkonferenz zu Browser-, Client- und Mobile-Games am 31.7./1.8.2009

Die Leipziger Messe veranstaltet vom 31.7. bis 2.8.2009 die GAMES CONVENTION ONLINE - die erste eigenständige Plattform in Europa für den derzeit dynamischsten Markt der Spielebranche: die Browser-, Client- und Mobile-Games. Begleitet wird die GAMES CONVENTION ONLINE von einer internationalen Dialogkonferenz, die am 31.7./1.8. in Leipzig stattfindet. Wissenschaftlicher Kooperationspartner ist das Hans-Bredow-Institut, das in Absprache mit der Leipziger Messe das zweitägige Konferenz-Programm erstellt. Gemeinsames Ziel ist es, einen fruchtbaren Austausch von Erfahrungen, Erkenntnissen und Perspektiven zwischen Branche, Wissenschaft und gesellschaftlichen Akteuren zu ermöglichen.   »»

Computersucht? Spiele aus medienpädagogischer Perspektive

Im öffentlichen Diskurs wird  Computerspielen häufig von vornherein und pauschal ein hohes Gefährdungsrisiko unterstellt, ohne die individuellen psychischen Voraussetzungen, sozialen Rahmenbedingungen und die Merkmale und Funktionen der Spieleangebote für den Einzelnen zu berücksichtigen. Die medienpädagogische Praxis sieht sich vor die Herausforderung gestellt, angesichts einer unübersichtlichen Befund- und Interessenlage Konzepte zur Medienkompetenzförderung zu erstellen.
Zusammen mit dem Institut für Medienforschung und Medienpädagogik der Fachhochschule Köln führt das Hans-Bredow-Institut im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) ein 15-monatiges Projekt durch, das den derzeitigen Forschungsstand zusammenfassen wird und eigene empirische Daten zu Nutzungs­gewohnheiten, kompetenzfördernden und riskanten Nutzungspraktiken sowie möglichen Risikofaktoren erhebt, wobei quantitative und qualitative Methoden kombiniert werden.   »»