Archiv
Stellungnahme des Hans-Bredow-Instituts zum Entwurf eines novellierten Jugendmedienschutz-Staatsvertrags
Im Dezember 2009 haben die Länder den Arbeitsentwurf einer Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) vorgelegt. Hierzu hat das Hans-Bredow-Institut offiziell Stellung genommen und die vorgeschlagene Novelle vor dem Hintergrund der Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Evaluation des deutschen Jugendmedienschutzes vom Oktober 2007 kommentiert. Zur Stellungnahme des Hans-Bredow-Instituts »»
Hans-Bredow-Institut erhält Zuschlag für EU-Studie
Entwicklung von Indikatoren für die Unabhängigkeit und Effektivität der Regulierungsbehörden im Feld audiovisueller Medien
Das Hans-Bredow-Institut (Leitung), die Katholieke Universiteit Leuven, die Central European University, Cullen International sowie Perspective Associates (Unterauftragnehmer) haben den Zuschlag der Europäischen Kommission zur Durchführung der Studie “Indicators for independence and efficient functioning of audiovisual media services regulatory bodies for the purpose of enforcing the rules in the AVMS Directive” (SMART 2009/0001) erhalten. Das Konsortium wird durch ein Netzwerk von Experten in jedem der 43 von der Studie umfassten Länder unterstützt. »»
Wissenschaftlicher Beirat des Hans-Bredow-Instituts konstituiert
Am 17. Dezember 2009 hat sich der neue wissenschaftliche Beirat des Hans-Bredow-Instituts konstituiert. Das Institut setzt derzeit in enger Zusammenarbeit mit der Hamburger Behörde für Wissenschaft und Forschung erste Schritte einer Entwicklungsstrategie um, die die Rolle des Instituts für Forschung und Transfer profilieren und stärken soll. Um diese Entwicklung zu begleiten, hat sich das Institut einen wissenschaftlichen Beirat gegeben, der das Direktorium bei strategischen Fragen berät. Dabei geht es um die Gegenstände und Fragestellungen, die das Hans-Bredow-Institut mittel- und langfristig bearbeiten wird, aber auch um Arbeitsformen und die Funktion, die das Institut wissenschaftsintern und im Transfer in die Praxis erfüllt. Der Beirat besteht aus sieben Mitgliedern und ist – der Arbeitsweise des Instituts entsprechend – interdisziplinär und international zusammen gesetzt.
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Urheberrecht im Internet. Ein Vergleich EU/China
Im Rahmen seines von Co-Reach geförderten Konsortiums hat das Hans-Bredow-Institut zusammen mit seinen Partnern im November einen Auftaktworkshop zu „aktuellen Fragen des Urheberrechts im Internet“ in Peking veranstaltet. Co-Reach ist ein Programm europäischer Fördereinrichtungen zur Unterstützung von Wissenschaftskooperationen mit China. Partner des Konsortiums sind außer dem Hans-Bredow-Institut das Institute of Law an der China Academy of Social Sciences, die Strathclyde University, die Wirtschaftsuniversität Wien und das Molengraaff Institute for Private Law an der Universität Utrecht. »»
www.keine-bildung-ohne-medien.de – das Medienpädagogische Manifest ist online
Im Juni 2009 wurde das medienpädagogische Manifest veröffentlicht. Seitdem haben sich zahlreiche Institutionen und Personen den darin formulierten Forderungen durch ihre Unterschrift angeschlossen. Um diese Form der Unterstützung weiterzuführen, wurde eine eigene Internetseite eingerichtet. Unter keine-bildung-ohne-medien.de können Interessierte das Manifest seit dem 10. Dezember 2009 elektronisch unterzeichnen und damit die Forderung nach einer stärkeren Verankerung von Medienbildung unterstützen. Neben allgemeinen Informationen zum Manifest finden sich auf der Website Hinweise zu weiteren geplanten Aktivitäten.
DFG-Projekt: Young Scholars' Network on Privacy and Web 2.0
Das Web 2.0 lebt von der Preisgabe und dem Austausch privater Informationen. Intime Details aus dem Leben der User sind der „Treibstoff“ des Web 2.0. Der Umgang mit privaten Daten stellt jedoch ein Risiko für die Internetnutzer dar, das aufgrund der internationalen Vernetzung immer mehr zu einem globalen Thema wird. Um den internationalen Dialog zum Thema „Privatsphäre und Web 2.0“ zu fördern, finanziert die DFG ein wissenschaftliches Netzwerk von fünfzehn internationalen, renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Zum Netzwerk unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Trepte von der Hamburg Media School gehören auch Dr. Jan-Hinrik Schmidt vom Hans-Bredow-Institut sowie als Mentor Institutsdirektor Prof. Dr. Uwe Hasebrink. »»
Wolfgang Hoffmann-Riem: Wandel der Medienordnung – Reaktionen in Medienrecht, Medienpolitik und Medienwissenschaft
Hans-Bredow-Institut veröffentlicht Sammlung ausgewählter Texte des Richters des Bundesverfassungsgerichts a.D.
Hamburg, 13.11.2009 »»
Vor 30 Jahren wurde Wolfgang Hoffmann-Riem zum Direktor des Hans-Bredow-Instituts gewählt, seit seiner Ernennung zum Richter des Bundesverfassungsgerichts ist er Ehrenmitglied des Institutsdirektoriums. Anlässlich dieses Jubiläums ehrt das Hans-Bredow-Institut Wolfgang Hoffmann-Riem durch eine Publikation und macht damit wichtige Beiträge von ihm zum Gegenstandsbereich Medien und Kommunikation verfügbar.
Website zur 3. European Communications Conference ECREA 2010 in Hamburg online
Unter der Adresse www.ecrea2010hamburg.eu sind nun der Call for Papers sowie weitere Informationen zur 3. Fachkonferenz der European Communication Research and Education Association (ECREA) im Jahre 2010 in Hamburg verfügbar. Die ECREA 2010 wird vom Hans-Bredow-Institut in Kooperation mit der Universität Hamburg und der Hamburg Media School organisiert und beschäftigt sich mit dem Thema „Transcultural Communication – Intercultural Comparisons“. Diese inhaltliche Ausrichtung knüpft an bisherige Forschungsarbeiten des Instituts an und führt die Aktivitäten der internationalen Vernetzung weiter.
Gezielt wird sich die Konferenz den Besonderheiten des europäischen Kommunikationsraumes widmen und setzt einen klaren Fokus auf innovative Forschung aus den Bereichen transkultureller Kommunikation und komparativer Forschung. Darüber hinaus strebt das Hans-Bredow-Institut mit der Ausrichtung der Konferenz eine stärkere Einbindung von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus Mittel- und Osteuropa in die Europäischen Medien- und Kommunikationsforschung an. »»
DFG-Projekt zur Rolle der Medien bei der Herstellung von Vertrauen in medizinisches Wissen
Mit den Onlinemedien, insbesondere den Angeboten des "Web 2.0" bzw. "Social Web", verändert sich das Verhältnis zwischen Experten und Laien bei der öffentlichen Kommunikation über wissenschaftliche Informationen: Im Internet entstehen neue Arenen der Wissenschaftsvermittlung (z. B. Expertenöffentlichkeit, kollaborative Öffentlichkeit, persönliche Öffentlichkeit). Am Beispiel von medizinischen Informationen wird der Frage nachgegangen, welche Rolle den verschiedenen Kommunikationsarenen bei der Herstellung von Vertrauen in medizinisches Wissen zukommt. Das Projekt ist Teil des DFG-Schwerpunktprogramms "Wissenschaft und Öffentlichkeit: das Verhältnis fragiler und konfligierender wissenschaftlicher Evidenz" (SPP 1409). Poster zum Projekt (DIN A3, pdf-Datei) »»
Hamburger Landesexzellenzinitiative fördert Graduate School „Media and Communication“
Zum Wintersemester 2009/2010 nimmt das Promotionsprogramm der Graduate School „Media and Communication“ an der Universität Hamburg den Lehrbetrieb auf. Die Graduate School ist Trägerin des interdisziplinären Promotionsprogramms des Research Center for Media and Communication (RCMC). Das RCMC bündelt in einem bundesweit einzigartigen Netzwerk transdisziplinäre Medienforschung und -lehre der Universität Hamburg und des Hans-Bredow-Instituts, mit spannenden Forschungs- und Promotionsmöglichkeiten für Nachwuchswissenschaftler/-innen. Im Rahmen der Landesexzellenzinitiative vergibt die Graduate School zum WS 2009/2010 zehn Teilstipendien von je 800 Euro im Monat.








