Keine Bildung ohne Medien: Medienpädagogisches Manifest erhält breite Unterstützung

Das Medienpädagogische Manifest, das im März 2009 veröffentlicht und in dem eine dauerhafte und nachhaltige Verankerung der Medienpädagogik in allen Bildungsbereichen sowie in der Forschung gefordert wurde, hat inzwischen viele Unterstützer gefunden. Eine aktualisierte Version mit einer Liste der unterstützenden Professoren, Fachleute und Institutionen (Stand: Ende September 2009) steht hier als PDF-Datei zur Verfügung. Es besteht auch weiterhin die Möglichkeit, die Initiative zu unterstützen. Interessenten finden hier eine entsprechende Unterstützungserklärung.

Eine "umfassende Förderung der Medienpädagogik in Wissenschaft und Forschung sowie auf allen Ebenen der Erziehungs- und Bildungspraxis" haben zentrale medienpädagogische Einrichtungen in einem Medienpädagogischen Manifest als Forderung formuliert - namentlich die Kommission Medienpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, die Fachgruppe Medienpädagogik in der Deutschen
Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), das JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis sowie das
Hans-Bredow-Institut für Medienforschung.

Das Manifest wurde am 21. März 2009 auf der Magdeburger Konferenz "Computerspiele - Spieler - Spielkulturen" veröffentlicht.