EU Kids Online

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Ergebnisse zur Onlinenutzung von Kindern in Europa

Überall in Europa nutzen Kinder und Jugendliche Onlinemedien, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß und unter verschiedenen Bedingungen. Über die Nutzung, die Chancen und Risiken der Onlinemedien liegen auf nationaler und internationaler Ebene unterschiedliche Einschätzungen und Ergebnisse vor.

In dem Projekt EU Kids Online wurden die vorliegenden Befunde zur Onlinenutzung von Kindern zusammengetragen und vor dem Hintergrund kultureller Rahmenbedingungen international vergleichend ausgewertet. Dabei konnten u.a. die Länder in verschiedene Typen eingeteilt werden: So zeigt sich, dass sowohl in Ländern mit wenig Online-Erfahrungen (z.B. Polen, Tschechische Republik) als auch in solchen, in denen Onlinemedien bereits länger verbreitet sind (z.B. Großbritannien, die Niederlande), offensichtlich ein besonders hohes Risiko in der Onlinenutzung wahrgenommen wird.

Die Ergebnisse des dreijährigen Projekts, die am 10. Juni 2009 in London vorgestellt wurden, geben einen Überblick über die verfügbare Datenlage sowie über drängende Forschungs- und Handlungsbedarfe. Eine Forschungslücke wird mit dem Anschlussprojekt EU Kids Online II geschlossen, in dessen Rahmen eine international vergleichende Repräsentativbefragung zu den Risiken der Onlinenutzung in über 20 Ländern durchgeführt wird. Das Hans-Bredow-Institut übernimmt in diesem Projekt die Koordination der Datenanalyse. Die Ergebnisse werden 2011 vorliegen.