Einladung zur Veranstaltung macht|medienmacht|meinung

Symposium von MA HSH, Hans-Bredow-Institut und Handelskammer Hamburg am Dienstag, 5. Juni 2012

Wie informiert sich die Gesellschaft, wer bestimmt darüber - und wie kann man diesen Einfluss wirksam begrenzen? Bei der Vermittlung von Informationen, die für uns alle relevant sind, beobachten wir strukturelle Veränderungen: Für die Anbieter von klassischen und neuen Medien spielen Plattformen wie iTunes oder soziale Medien wie Twitter oder Facebook eine immer größere Rolle bei der Verbreitung ihrer Angebote. Gleichzeitig entscheiden die Nutzer nach veränderten Kriterien darüber, welche Informationsangebote sie für vertrauenswürdig und wichtig halten. Die rechtlichen Grundlagen, die verhindern sollen, dass eine Person oder ein Unternehmen vorherrschende Meinungsmacht erlangt, bilden diese Veränderungen noch nicht ab.   »»

Aktuelles

Biografien Hamburger Medienmacher: von Rudolf Augstein über Egon Monk bis Peter von Zahn

Die Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland recherchiert derzeit Biografien bedeutender Hamburger Medienmacher. Dokumentiert und veröffentlicht werden diese im Online-Lexikon „Hamburger Persönlichkeiten“, das die Gesellschaft Harmonie von 1789 und das Museum für Hamburgische Geschichte 2009 ins Leben gerufen haben und pflegen. Den Bereich „Medien“ innerhalb des Personenlexikons haben Mitarbeiter der Forschungsstelle übernommen; seit April 2012 ergänzen sie das wachsende Online-Lexikon um Kurzbiografien bedeutender Hamburger von Rudolf Augstein über Egon Monk bis Peter von Zahn.   »»

Privatsphäre im Netz: „Als Exhibitionismus missverstanden“

Für die taz hat Felix Kartte ein Interview mit Jan-Hinrik Schmidt, wissenschaftlicher Referent für digitale Medien und politische Kommunikation am Hans-Bredow-Institut, geführt, in dem es um die schwammige Grenze von privat und öffentlich im Netz geht, um Acta und eine Sensibilisierung im Umgang mit den eigenen Daten sowie die Rolle von Facebook für die Persönlichkeitsentwicklung ... zum Artikel auf taz.de

Jugendschutzsoftware: Studie zeigt hohe Akzeptanz, aber Wissensdefizite auf Elternseite

Eine zweimonatige Kurzstudie im Auftrag des BMFSFJ hat den Stand der Forschung zu Kenntnis, Akzeptanz und Nutzung von Jugendschutzsoftware in Elternhäusern erarbeitet. Dafür wurden die publizierten Ergebnisse von Studien identifiziert, gesichtet und systematisch aufbereitet, um – soweit möglich – folgende Fragen beantworten zu können: Wie viele Eltern kennen Möglichkeiten technischen Jugendschutzes und insbesondere die Möglichkeit der Installation nutzerautonomer Jugendschutzsoftware? Welche Informationen liegen über Akzeptanz für und Erwartung an technischen Jugendschutz vor?  Wie viele Eltern nutzen tatsächlich derartige Software? Welche Quellen nutzen Eltern, wenn sie sich über Möglichkeiten technischen Jugendschutzes im Netz informieren? Sind Wissenslücken erkennbar? Sind bestimmte Zielgruppen „unterversorgt“?

Die Ergebnisse der Studie wurden in der Reihe "Arbeitspapiere des Hans-Bredow-Instituts" veröffentlicht.   »»

Projektergebnisse: Jugendmedienschutz aus Sicht der Eltern

Drei Viertel aller Eltern, deren Kinder das Internet nutzen, machen sich Sorgen über deren Mediennutzung. Ebenso viele beurteilen die bestehenden Jugendschutz-Maßnahmen als zu lasch. Dies ergab die Studie „Jugendmedienschutz aus Sicht der Eltern“ des ZDF und des Hans-Bredow-Instituts, die am 1. Dezember in Mainz auf der Tagung "Quo vadis Jugendmedienschutz?" vorgestellt wurde. Zusammenfassung der Studie (pdf-Datei)   »»

„NDR Geschichte(n)“: Rundfunkgeschichte in einem Onlineprojekt lebendig und modern erzählt

Der NDR macht seine Geschichte im Internet lebendig. Gemeinsam mit der Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland am Hans-Bredow-Institut stellt der Sender seine historische Entwicklung online. Auf diese Weise bietet sich Hörern, Zuschauern und Nutzern ein profunder Einblick in die Entwicklung des Rundfunks von den Anfängen des NDR Vorläufers NORAG in den 1920er Jahren bis in jüngste Zeit.   »»

Veranstaltungen

Comparing Media Policy and Regulation

GMaC-Lunch mit einem englisch-sprachigen Vortrag von Dr. Manuel Puppis, Gastwissenschaftler am Hans-Bredow-Institut und an der Graduate School Media and Communication (GMaC), und anschließender Diskussion am 15. Mai 2012 von 12-14 Uhr im 1. OG des Hans-Bredow-Instituts, Heimhuder Straße 21, 20148 Hamburg, die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung per Mail wird gebeten, Lunch ist selbst mitzubringen
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macht|medienmacht|meinung

Wie informiert sich die Gesellschaft, wer bestimmt darüber - und wie kann man diesen Einfluss wirksam begrenzen? Ein Symposium von Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH), Hans-Bredow-Institut und Handelskammer Hamburg am Dienstag, 5. Juni 2012, von 9.30 bis 16.00 Uhr in der Handelskammer Hamburg.   »»

Publikationen

M&K-Sonderband Nr. 2 "Grenzüberschreitende Medienkommunikation"

herausgegeben von Hartmut Wessler und Stefanie Averbeck-Lietz, mit Beiträgen von Hartmut Wessler / Stefanie Averbeck-Lietz; Andreas Hepp; Klaus-Dieter Altmeppen / Matthias Karmasin / M. Bjørn von Rimscha; Manuel Puppis / Matthias Künzler / Otfried Jarren; Michael Brüggemann; Anke Offerhaus; Jürgen Gerhards / Mike S. Schäfer, Manuel Adolphsen / Julia Lück; Thilo von Pape / Thorsten Quandt / Michael Scharkow / Jens Vogelgesang; Daniela Schlütz.   »»

Erschienen: M&K 2/2012

u. a. mit Beiträgen zu Politischen Kultivierung am Vorabend, zur disziplinär-kognitiven Identität des kommunikationswissenschaftlichen Forschungsfelds „mediatisierte Kommunikation“, zu Nachrichtenfaktoren & User Generated Content, zur Frage, warum das Fernsehen in Deutschland auch nach dem Aufkommen des Internets die beliebteste Freizeitaktivität bleibt, und zum „Klassiker“ Max Weber. Inhaltsverzeichnis

Zum Download: Jugendschutzsoftware im Elternhaus

In der Reihe Arbeitspapiere des Hans-Bredow-Instituts ist der Bericht von Stephan Dreyer, Daniel Hajok, Uwe Hasebrink und Claudia Lampert zum Thema "Jugendschutzsoftware im Elternhaus – Kenntnisse, Erwartungen und Nutzung. Stand der Forschung" erschienen und zum Download verfügbar   »»

Lesetipp: Didaktik der Journalistik

Konzepte, Methoden und Beispiele aus der Journalistenausbildung, herausgegeben von Beatrice Dernbach und Wiebke Loosen, erschienen im Springer VS   »»

Erschienen: M&K 1/2012

u. a. mit Artikeln zur Intersektionalität in der Internetforschung, zur Unternehmenskommunikation im Neopragmatismus, zu Nachrichtenfaktoren und der organisationsspezifischen Nachrichtenselektion, zur Frage, ob Mediennutzung sympathisch macht, zu einer Methode zur Darstellung von Aktivitäten institutioneller Einheiten der Kommunikationswissenschaft in Profilen und zur veränderten Vermittlerrolle von Journalisten am Beispiel einer Case Study zu Twitter und den Unruhen in Iran. Inhaltsverzeichnis

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