Online-Nutzung von Europas Kindern und Jugendlichen im Fokus der Forschung

Infos zum Forschungsverbund und den -ergebnissen

50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus über 30 Ländern haben am 23./24. Januar 2016 in Hamburg über die Chancen, Risiken und Herausforderungen der Onlinenutzung für Kinder und Jugendliche in Europa diskutiert. Der seit 2006 bestehende Forschungsverbund EU Kids Online plant für 2017 eine zweite internationale Repräsentativerhebung, die vergleichende Analysen mit den Daten aus der ersten Erhebung (2010) sowie den Daten aus dem Projekt Net Children Go Mobile (2013/2014) ermöglicht. An dem Forschungsverbund sind aktuell 33 Länder beteiligt.   »»

Aktuelles

Evaluation der Kampagne „Schlaf gut, Baby!“: Junge Eltern für Interviews gesucht

Junge Eltern für das Thema Gesunder Babyschlaf zu sensibilisieren, ist Ziel der im Frühjahr 2014 gestarteten Hamburger Kampagne „Schlaf gut, Baby!“. Ob dieses Ziel der Kampagne tatsächlich erreicht wird, evaluiert das Hans-Bredow-Institut in seinem Kompetenzbereich Gesundheitskommunikation im Auftrag der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG) und der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV). Hierzu werden in qualitativen, leitfadengestützten Interviews Expert(inn)en und junge Eltern befragt. Junge Eltern für Gespräche zum Thema Babyschlaf gesucht! (pdf-Infoblatt)   »»

Projekt zur Meinungsbildungsrelevanz von Intermediären

Was tragen sogenannte Intermediäre zur Meinungsbildung bei? Welche Bedeutung haben digitale Angebote wie soziale Netzwerke oder Suchmaschinen für gesellschaftliche Debatten? Um Antworten auf diese und weitere Fragen zu erhalten, fördern die Medienanstalten eine Studie des Hans-Bredow-Instituts zur Relevanz einzelner Medienangebote und digitaler Dienste für die Meinungsbildung. Ziel der Studie ist es, den Einfluss digitaler Dienste auf das Mediennutzungsverhalten und die Meinungsbildung zu erforschen.   »»

BredowCast – 015 – Das SCAN-Projekt: Was tun mit Publikumsfeedback?

Durch digitale Medien sind die Möglichkeiten des Publikums, sich zu Wort zu melden und journalistische Texte zu kommentieren, enorm gewachsen. Redaktionen stehen damit vor der Herausforderung, mit diesem erhöhten Feedbackaufkommen in ihrem redaktionellen Alltag umzugehen. Die manuelle Sichtung von Publikumsrückmeldungen ist sehr zeitintensiv, automatische Analyseverfahren sind meist auf wenige Features beschränkt und überwiegend auf quantifizierende Messungen angelegt. Die Möglichkeiten, Nutzerkommentare mit Hilfe von Algorithmen auch inhaltlich zu erfassen, stehen noch sehr am Anfang und konzentrieren sich vielfach darauf, so genannte „Hasskommentare“ zu filtern.   »»

"Der Nachrichtenjournalismus ist unter Druck"

Prof. Dr. Uwe Hasebrink setzt beim Stuttgarter Medienkongress am 17.11.2015 mit seinem Vortrag zum Thema “Wie informiert sich die Gesellschaft?” neue Impulse. Im Interview verrät er der LFK neben neuen Erkenntnissen zur Veränderung der Nachrichtenrezeption außerdem, wie sein idyllisches und perfektes Medienparadies aussieht.   »»

The Future of European Audiovisual Regulation

Hans-Bredow-Institut und IViR veröffentlichen Studie über die Zukunft audiovisueller Regulierung in Europa

Das Hans-Bredow-Institut und das Institute for Information Law (IViR, Universität Amsterdam) plädieren für eine strukturelle Reform der audiovisuellen Regulierung in Europa. Um auf Digitalisierung und Konvergenz reagieren zu können, sollte die Regulierung nicht primär an Diensttypen anknüpfen, sondern von ihren Zielen, wie beispielsweise Jugend- und Verbraucherschutz, her entwickelt werden. Der europäische Rahmen sollte sich, wo möglich, auf allgemeine Prinzipien konzentrieren und lernfähig sein. Mindeststandards sollten gesichert werden, um eine effektive Regulierung und Koordination zu ermöglichen. Zudem sollte durch einen 360-Grad Blick auf alle relevanten Regelungsbereiche erkennbar werden, wo das Europäische Recht den Mitgliedstaaten Spielräume für medienpolitisches Handeln geben kann.   »»

Veranstaltungen

Tipp: Big Data für die Gesundheit. Wem nützt es?

Berlin, 10. Februar 2016. Eine Veranstaltung des HIIG in Kooperation mit dem Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation in der Reihe "Big data: big power shifts?" von 19-20:30,Einlass: 18.30, in der Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité, Charitéplatz 1 (auf dem Gelände: Virchowweg 16),  10117 Berlin-Mitte, zur Anmeldung   »»

Tipp: Populäre Musik und Identitätspolitiken

Zürich, 18.-20. Februar 2016. "Radio machen, überliefern und rezipieren" lautet der Untertitel der Tagung, die gemeinsam von der Forschungsgruppe "Broadcasting Swissness" und dem Studienkreis "Rundfunk und Geschichte" an der Universität Zürich aufgerichtet wird, u.a. mit einem Vortrag von Dr. Hans-Ulrich Wagner, Programm (pdf)

Communicating the Power of Visuals

Fukuoka, Japan, 9. Juni 2016: ICA Young Scholars Preconference an der Kyushu Sangyo University, organisiert von Michael Grimm, nähere Infos auf der Konferenzwebsite

Call for Papers für die "AoIR 2016: Internet Rules!" in Berlin

Berlin, 5.–8. Oktober 2016. Das Hans-Bredow-Institut und das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft laden herzlich ein, Vorschläge für Papers, Panels, Workshops, Roundtables und andere Events für die AoIR 2016 einzureichen! Die 17. Jahrestagung der Association of Internet Researchers ​wird im Herbst 2016 an der Humboldt-Universität zu Berlin stattfinden und Wissenschaftler aus aller Welt zusammenführen, die über die Bedeutung vernetzter Technologien für soziale Prozesse forschen. Einreichungen sind ab dem 15. Januar 2016 möglich.   »»

Publikationen

Die Netzneutralität des Grundgesetzes

Die Dissertation von Dr. Lennart Ziebarth ist nun im Nomos-Verlag in der Reihe Hamburger Schriften zum Medien-, Urheber- und Telekommunikationsrecht als Band 10 erschienen, Verlagsinfos   »»

Publikumsinklusion beim "Freitag"

Der zusammenfassende Fallstudienbericht aus dem DFG-Projekt „Die (Wieder-)Entdeckung des Publikums“ ist nun in der Reihe Arbeitspapiere des Hans-Bredow-Instituts als Nr. 36 erschienen. Zum Download (pdf)   »»

Erschienen: M&K 4/2015

u.a. mit Artikeln zur der Qualität von Trefferlisten von Suchmaschinen, zu den Kommunikations-strategien der Kontrahenten in der Fluglärmdebatte, zur Frage "Was ist ein Bild?", zum „Klassiker der Medien- und Kommunikationswissenschaft“ Harry Pross sowie mit einem Diskussionsbeitrag zur Moral in der Wissenschaft und zum Ethik-Kodex der DGPuK ... zum Inhalt

Gesundheit spielend fördern

Band zu den Potenzialen und Herausforderungen von digitalen Spieleanwendungen für die Gesundheitsförderung und Prävention, hrsg. von K. Dadaczynski, S. Schiemann & P. Paulus, u. a. mit zwei Beiträgen von Dr. Claudia Lampert und Daniel Tolks, Verlagsinfos   »»

The Future of European Audiovisual Regulation

Hans-Bredow-Institut und das Institute for Information Law (IViR, Universität Amsterdam) plädieren für eine strukturelle Reform der audiovisuellen Regulierung in Europa. Um auf Digitalisierung und Konvergenz reagieren zu können, sollte die Regulierung nicht primär an Diensttypen anknüpfen, sondern von ihren Zielen, wie beispielsweise Jugend- und Verbraucherschutz, her entwickelt werden.   »»

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