Hans-Bredow-Institut erhält Zuschlag für EU-Studie

Entwicklung von Indikatoren für die Unabhängigkeit und Effektivität der Regulierungsbehörden im Feld audiovisueller Medien

Das Hans-Bredow-Institut (Leitung), die Katholieke Universiteit Leuven, die Central European University, Cullen International sowie Perspective Associates (Unterauftragnehmer) haben den Zuschlag der Europäischen Kommission zur Durchführung der Studie “Indicators for independence and efficient functioning of audiovisual media services regulatory bodies for the purpose of enforcing the rules in the AVMS Directive” (SMART 2009/0001) erhalten. Das Konsortium wird durch ein Netzwerk von Experten in jedem der 43 von der Studie umfassten Länder unterstützt.   »»

Aktuelles

Wissenschaftlicher Beirat des Hans-Bredow-Instituts konstituiert

Am 17. Dezember 2009 hat sich der neue wissenschaftliche Beirat des Hans-Bredow-Instituts konstituiert. Das Institut setzt derzeit in enger Zusammenarbeit mit der Hamburger Behörde für Wissenschaft und Forschung erste Schritte einer Entwicklungsstrategie um, die die Rolle des Instituts für Forschung und Transfer profilieren und stärken soll. Um diese Entwicklung zu begleiten, hat sich das Institut einen wissenschaftlichen Beirat gegeben, der das Direktorium bei strategischen Fragen berät. Dabei geht es um die Gegenstände und Fragestellungen, die das Hans-Bredow-Institut mittel- und langfristig bearbeiten wird, aber auch um Arbeitsformen und die Funktion, die das Institut wissenschaftsintern und im Transfer in die Praxis erfüllt. Der Beirat besteht aus sieben Mitgliedern und ist – der Arbeitsweise des Instituts entsprechend – interdisziplinär und international zusammen gesetzt.
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Urheberrecht im Internet. Ein Vergleich EU/China

Im Rahmen seines von Co-Reach geförderten Konsortiums hat das Hans-Bredow-Institut zusammen mit seinen Partnern im November einen Auftaktworkshop zu „aktuellen Fragen des Urheberrechts im Internet“ in Peking veranstaltet. Co-Reach ist ein Programm europäischer Fördereinrichtungen zur Unterstützung von Wissenschaftskooperationen mit China. Partner des Konsortiums sind außer dem Hans-Bredow-Institut das Institute of Law an der China Academy of Social Sciences, die Strathclyde University, die Wirtschaftsuniversität Wien und das Molengraaff Institute for Private Law an der Universität Utrecht.   »»

www.keine-bildung-ohne-medien.de – das Medienpädagogische Manifest ist online

Im Juni 2009 wurde das medienpädagogische Manifest veröffentlicht. Seitdem haben sich zahlreiche Institutionen und Personen den darin formulierten Forderungen durch ihre Unterschrift angeschlossen. Um diese Form der Unterstützung weiterzuführen, wurde eine eigene Internetseite eingerichtet. Unter keine-bildung-ohne-medien.de können Interessierte das Manifest seit dem 10. Dezember 2009 elektronisch unterzeichnen und damit die Forderung nach einer stärkeren Verankerung von Medienbildung unterstützen. Neben allgemeinen Informationen zum Manifest finden sich auf der Website Hinweise zu weiteren geplanten Aktivitäten.

DFG-Projekt: Young Scholars' Network on Privacy and Web 2.0

Das Web 2.0 lebt von der Preisgabe und dem Austausch privater Informationen. Intime Details aus dem Leben der User sind der „Treibstoff“ des Web 2.0. Der Umgang mit privaten Daten stellt jedoch ein Risiko für die Internetnutzer dar, das aufgrund der internationalen Vernetzung immer mehr zu einem globalen Thema wird. Um den internationalen Dialog zum Thema „Privatsphäre und Web 2.0“ zu fördern, finanziert die DFG ein wissenschaftliches Netzwerk von fünfzehn internationalen, renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Zum Netzwerk unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Trepte von der Hamburg Media School gehören auch Dr. Jan-Hinrik Schmidt vom Hans-Bredow-Institut sowie als Mentor Institutsdirektor Prof. Dr. Uwe Hasebrink.   »»

Website zur 3. European Communications Conference ECREA 2010 in Hamburg online

Unter der Adresse www.ecrea2010hamburg.eu sind nun der Call for Papers sowie weitere Informationen zur 3. Fachkonferenz der European Communication Research and Education Association (ECREA) im Jahre 2010 in Hamburg verfügbar. Die ECREA 2010 wird vom Hans-Bredow-Institut in Kooperation mit der Universität Hamburg und der Hamburg Media School organisiert und beschäftigt sich mit dem Thema „Transcultural Communication – Intercultural Comparisons“. Diese inhaltliche Ausrichtung knüpft an bisherige Forschungsarbeiten des Instituts an und führt die Aktivitäten der internationalen Vernetzung weiter.

Gezielt wird sich die Konferenz den Besonderheiten des europäischen Kommunikationsraumes widmen und setzt einen klaren Fokus auf innovative Forschung aus den Bereichen transkultureller Kommunikation und komparativer Forschung. Darüber hinaus strebt das Hans-Bredow-Institut mit der Ausrichtung der Konferenz eine stärkere Einbindung von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus Mittel- und Osteuropa in die Europäischen Medien- und Kommunikationsforschung an.   »»

Veranstaltungen

ECREA 2010 in Hamburg

Vom 12.-15 Oktober veranstaltet das Hans-Bredow-Institut in Kooperation mit der Universität Hamburg und der Hamburg Media School die 3. Fachkonferenz der European Communication Research and Education Association (ECREA) zum Thema „Transcultural Communication – Intercultural Comparisons“. Detaillierte Informationen hierzu finden sich auf der Konferenzseite unter der Adresse www.ecrea2010hamburg.eu   »»

Avatars and Humans. Representing Users in Digital Games

Als Pre-Conference zur ECREA2010 veranstalten das Hans-Bredow-Institut, die Hamburg Media School und die TU Ilmenau am 12.10.2010 eine Tagung, die sich dem Thema Avatar und der Repräsentation der Nutzer in digitalten Spielen widmet. Der englischsprachige Call for Papers sowie weitere Informationen sind auf der Homepage der Tagung abrufbar.

Publikationen

Erschienen: M&K 4/2009

u. a. mit Beiträgen zur Validierung des Konstrukts Meinungsführerschaft im Hinblick auf die Variable Wissen, zum Vergleich von Journalismuskulturen in 17 Ländern, zum Kinobesuch als Mittel zur sozialen Abgrenzung, zum Cyberspace als genderrelevanten Wissensraum und zu den Ordnungsmodellen des Internet-Fernsehens. Zum Inhalt

 

Kompakt und verständlich: Medienpädagogik aus Sicht der Kommunikationswissenschaft

Medienpädagogik  Ein Studienbuch zur Einführung, hrsg. von Daniel Süss, Claudia Lampert, Christine W. Wijnen in der Reihe Studienbücher zur Kommunikations- und Medienwissenschaft des VS-Verlags, 2010, 239 S. 19,95 €, Verlagsinformationen   »»

Wandel der Medienordnung

Reaktionen in Medienrecht, Medienpolitik und Medienwissenschaft - Ausgewählte Abhandlungen von W. Hoffmann-Riem, 2009, 899 S., Gebunden, 158,- €, Verlagsinformationen.

Vor 30 Jahren wurde Wolfgang Hoffmann-Riem zum Direktor des Hans-Bredow-Instituts gewählt, seit seiner Ernennung zum Richter des Bundesverfassungsgerichts ist er Ehrenmitglied des Institutsdirektoriums. Das Hans-Bredow-Institut nutzt dieses Jubiläum, um Wolfgang Hoffmann-Riem durch eine Publikation zu ehren, die wichtige Beiträge von ihm zum Gegenstandsbereich Medien und Kommunikation verfügbar macht.   »»

Gesetzessammlung, 10. Auflage

Die neue Auflage der Gesetzessammlung Information, Kommunikation, Medien, herausgegeben von W. Schulz, erfasst insbesondere die umfangreicheren Änderungen durch die sogenannte Datenschutznovelle II mit Inkrafttreten zum 1. September 2009. Zum Download (pdf-file, 2,7 MB)   »»

Erschienen: Heranwachsen mit dem Social Web

Zur Rolle von Web 2.0-Angeboten im Alltag von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, herausgegeben von Jan-Hinrik Schmidt, Ingrid Paus-Hasebrink und Uwe Hasebrink. Berlin: Vistas (Schriftenreihe Medienforschung der LfM; 62), 364 S., Verlagsinformationen

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