14 Millionen für besser informierte öffentliche Kommunikation

Hans-Bredow-Institut Gründungmitglied der NEWS INTEGRITY INITIATIVE (NII)

Hamburg, 3. April 2017. Das Hans-Bredow-Institut beteiligt sich an der neu gegründeten „News Integrity Initiative“ (NII), die von Facebook und weiteren Unternehmen mit 14 Millionen Dollar finanziert wird. Die neu gegründete Organisation NII ist ein internationales Konsortium, das auf weltweiter Ebene das Ziel verfolgt, Nachrichtenkompetenz zu fördern, Vertrauen in Journalismus  zu stärken und zu einer Verbesserung der Informationsgrundlage für öffentliche Debatten beizutragen. Die Initiative wird Forschungs- und Praxisprojekte und den Austausch zwischen Medienunternehmen, Forschung, Journalismus und zivilgesellschaftlichen Organisationen fördern. Die „News Integrity Initiative“ wird als unabhängiges Projekt beim Tow-Knight Center for Entrepreneurial Journalism der Graduate School of Journalism der City University of New York (CUNY) angesiedelt, das von Professor Jeff Jarvis geleitet wird. Diese universitäre Einrichtung wird die Aktivitäten der „News Integrity Initiative“ – Forschung, spezielle Entwicklungsprojekte, Veranstaltungen – koordinieren.   »»

Aktuelles

Stellungnahme von Prof. Dr. Wolfgang Schulz zum "Netzwerkdurchsetzungsgesetz"

Mit den Entwurf für ein "Netzwerkdurchsetzungsgesetz" reagiert die Bundesregierung auf Hass und Falschmeldungen in Sozialen Medien. Das Gesetz hat Kritik im Hinblick auf die Meinungsfreiheit hervorgerufen, vor allem, weil es Anreize schafft, Inhalte auf Hinweis im Zweifel zu löschen, auch wenn sie nicht rechtswidrig sind. Die (englischsprachige) Stellungnahme von Prof. Dr. Wolfgang Schulz analysiert den Entwurf.   »»

Kostenfrei zu bestellen: CD "Flucht und Vertreibung im Rundfunk"

Ist die Lage von Flüchtlingen in Deutschland heute wirklich neu? Oder gibt es nicht zeit- und länderübergreifende Ähnlichkeiten? Wo liegen Spezifika, wo Parallelen von Flucht- und Integrationsprozessen in Geschichte und Gegenwart? Antworten auf diese Fragen und Anregungen zu Diskussionen bietet die neue CD zum Thema „Flucht und Vertreibung im Rundfunk – Tondokumente aus den Jahren 1945 bis 1960“, die von Alina Laura Tiews konzipiert wurde und die das Hans-Bredow-Institut mit Unterstützung der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv und der Historischen Kommission der ARD herausgibt. Klangbeispiele / Infoblatt   »»

Das Hans-Bredow-Institut auf der Jahrestagung 2017 der DGPuK

Thema: Vernetzung: Stabilität und Wandel gesellschaftlicher Kommunikation

Zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Hans-Bredow-Instituts sind als Referent(inn)en und Podiumssprecher(innen) auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft e. V. (DGPuK) vertreten. Thema der Tagung, die von Donnerstag, den 30.3., bis Samstag, den 1.4., an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf stattfindet: „Vernetzung: Stabilität und Wandel gesellschaftlicher Kommunikation“. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter präsentieren auf der DGPuK2017 einige aktuelle Projekte, zu denen am Hans-Bredow-Institut geforscht wird. #DGPuK2017 auf Twitter   »»

SAVE THE DATE: Künstliche Intelligenz statt menschlicher Dummheit?

8. Hamburger Mediensymposium am 13.6.2017, veranstaltet vom Hans-Bredow-Institut, der Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) und der Handelskammer Hamburg

Wie verändert die Digitalisierung öffentliche Kommunikation? Fake News, Hate Speech, Social Bots: Die Technisierung der öffentlichen Kommunikation zeigt derzeit viele, oft negativ geprägte Phänomene. Meist werden technische Systeme dabei als Ursache ausgemacht, auch wenn sie nur tatsächliche gesellschaftliche Probleme sichtbar machen oder verstärken. Wie Big Data und Algorithmen auch Potenziale für das (kommunikative) Gemeinwohl entfalten können, zeigt sich in einer aktuellen Kooperation des Hans-Bredow-Instituts mit dem Fachbereich Informatik der Universität Hamburg. Das Hamburger Mediensymposium 2017 am 13. Juni 2017 ab 13.30 Uhr ab 13.30 Uhr in der Handelskammer Hamburg will diese Potenziale anhand ausgesuchter Beispiele und Anwendungsfelder aufzeigen. Anmeldemöglichkeit und Programm demnächst hier.   »»

Studie zur Relevanz von Online-Intermediären für die Meinungsbildung veröffentlicht

Auch wenn die Nutzung von Intermediären weit verbreitet ist, sind Online-Intermediäre in der Regel nicht zentrale Quellen des Informationsrepertoires zu gesellschaftlich relevanten Ereignissen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Hans-Bredow-Institut (Dr. Jan-Hinrik Schmidt / Lisa Merten / Prof. Dr. Uwe Hasebrink) durchgeführte Studie, die im Auftrag der Medienanstalten entstand. Nachdem erste Ergebnisse der qualitativen Studie bereits in einer Veranstaltung der Medienanstalten „Intermediäre und Meinungsbildung“ im November 2016 vorgestellt wurden, ist nun auch der wissenschaftliche Endbericht online verfügbar.   »»

Veranstaltungen

Children and Youth on the Net

Luxemburg, 26.-28.04.2017. European Expert Conference on Youth and Digital Media mit einer Keynote von Prof. Dr. Uwe Hasebrink. Programm und weitere Infos

Tipp: Out of the Dark

Berlin, 26.4.2017. Digitaler Salon des HIIG zum Darknet, Französische Straße 9, ab 18:30 Uhr   »»

Tipp: Keine soziale Teilhabe ohne digitale Teilhabe

Hamburg, 11.-12.5.2017.  DIVSI-Brucerius-Forums 2017 "Keine soziale Teilhabe ohne digitale Teilhabe", u.a. mit  einem Vortrag von Claudia Lampert zur "Teilhabe im Freundeskreis und in der Familie", mehr

Tipp: 16.@kit Kongress

Köln, 11.-12.5.2017. 6. Forum Kommunikation & Recht #akit2017  auf Einladung von CMS Hasche Sigle mit einer Session in Kooperation mit dem Hans-Bredow-Institut (Stephan Dreyer) am 12.5. zum Thema "Digitaler Binnenmarkt oder zersplitterte Medienregulierung? Zur Zukunft des Herkunftslandprinzips"   »»

Society through the Lens of the Digital

Hannover, 31.5. bis 2.6.2017. Herrenhausen Conference der Volkswagen-Stiftung, organisisert von Prof. Dr. Armin Nassehi, Florian Süssenguth und Dr. Cornelius Puschmann   »»

Publikationen

Löschungen und Sperrungen von Beiträgen und Nutzerprofilen durch Betreiber sozialer Netzwerke

In der Zeitschrift Computer und Recht (CR) ist nun ein Artikel erschienen, der von unseren (ehemaligen) Studierenden im Rahmen der Nachwuchsförderung verfassst wurde   »»

Mediennutzung von Menschen mit Beeinträchtigungen

Artikel von Sebastian Adrian, Sascha Hölig, Uwe Hasebrink, Ingo Bosse und Annegret Haage zu "Medienbezogenen Handlungen, Barrieren und Erwartungen einer heterogenen Zielgruppe", MediaPerspektiven 3/2017, S. 145-156, zum Download   »»

Projektergebniss zum Download: Zur Relevanz von Online-Intermediären für die Meinungsbildung

von Jan-Hinrik Schmidt, Lisa Merten, Uwe Hasebrink, Isabelle Petrich, Amelie Rolfs, erschienen in der Reihe Arbeitspapiere des Hans-Bredow-Instituts als Nr. 40, März 2017. zum Download

Erschienen: M&K 1/2017

u.a. mit Artikeln zur Darstellung von Menschen mit Behinderung in deutschen Daily Soaps, zur Verarbeitung von Audioinhalten in Multitasking-Situationen, zur Leserbeurteilung der Qualität journalistischer Online-Artikel unter Berücksichtigung des Einflussfaktors Medienreputation,   »»

Zum Download: Gesetzesammlung

Die 17. Auflage der Gesetzessammlung "Information, Kommunikation, Medien", hrsg. von Wolfgang Schulz, ist in der Reihe Arbeitspapiere erschienen (430 S., 3,07 MB, pdf)

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