#hhwahl – Soziale Medien bei der Hamburger Bürgerschaftswahl 2015

Soziale Medien wie Facebook, Twitter oder YouTube spielen in Wahlkämpfen eine zunehmend wichtige Rolle: Abgeordnete und Kandidat/innen genauso wie Parteigliederungen, aber auch Bürger/innen und zivilgesellschaftliche Organisationen nutzen sie, um über politische Ziele zu informieren, über Streitfragen zu debattieren oder für die eigenen Anliegen zu mobilisieren. Im Vorfeld der Wahl zur Hamburger Bürgerschaft am 15. Februar 2015 untersucht das Projekt von Dr. Jan-Hinrik Schmidt die Rolle sozialer Medien, nimmt eine Bestandsaufnahme der Social-Media-Aktivitäten von Kandidat/innen zur Hamburger Bürgerschaft vor und charakterisiert stichprobenhaft Ablauf und Inhalte der Konversationen. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit Prof. Thorsten Faas (Mainz) sowie den Plattformen hamburger-wahlbeobachter.de und politik-tweets-hamburg.de durchgeführt.   »»

Aktuelles

Dissertation von Christoph Hilgert ausgezeichnet

Christoph Hilgert, assoziierter Mitarbeiter des Hans-Bredow-Instituts, hat am 16. Januar 2015 für seine an der Universität Gießen verfasste Dissertation "Die unerhörte Generation. Jugend im westdeutschen und britischen Hörfunk der 1950er und frühen 1960er Jahre" den "Nachwuchsförderpreis Kommunikationsgeschichte 2015" der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) erhalten. Der mit 2.500 Euro dotierte Preis wird von der DGPuK-Fachgruppe Kommunikationsgeschichte gemeinsam mit ihrem Nachwuchsforum Kommunikationsgeschichte NaKoGe getragen und von der Axel-Springer-Stiftung unterstützt.   »»

Celine Klemm als Gastwissenschaftlerin am Institut

Celine Klemm, Doktorandin in Kommunikationswissenschaften an der Vrije Universiteit Amsterdam, ist im Februar 2015 als Gastforscherin am Hans-Bredow-Institut. Für Ihre Dissertation über die Rolle und Wirkung von Nachrichtenberichterstattung in Gesundheitskrisen führt sie aktuell eine Interview-Studie mit finnischen und deutschen Journalisten zur ihrer Rollenwahrnehmung in Gesundheitskrisen durch. Die Studie ist Teil des interdisziplinären EU FP7 Projektes “Ecom@eu: Communication in Times of an Outbreak” (Video auf Youtube).   »»

Krebspatientinnen und -patienten für Interviews gesucht

Im Rahmen des von der Deutschen Krebshilfe geförderten Kompetenznetzes Komplementärmedizin in der Onkologie (KOKON) wird am Hans-Bredow-Institut eine Online-Informationsplattform für Patient(inn)en und deren Angehörige zu Komplementärmedizin bei Krebs entwickelt. Zur Weiterentwicklung und Verbesserung des Angebots suchen wir für Interviews Krebspatientinnen und -patienten ab 18 Jahren. Informationsblatt (pdf)

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Tamara Witschge als Gastwissenschaftlerin am Institut

Dr. Tamara Witschge, Rosalind Franklin Fellow an der Universität Groningen, Faculty of Arts, ist im Dezember 2014 erneut als Gastwissenschaftlerin am Hans-Bredow-Institut. Seit Oktober 2012 fungiert sie als Projektkoordinatorin des internationalen Netzwerks "Understanding Public Participation: Journalism and Democracy in a Digital Age" , an dem auch das Hans-Bredow-Institut (mit Dr. Jan-Hinrik Schmidt  und PD Dr. Wiebke Loosen ) beteiligt ist.   »»

Public Service Media – Contributions to Society

Studie des Hans-Bredow-Instituts für die Europäische Rundfunkunion (EBU)

Viele der bisher gängigen Argumentationen zur Legitimation der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten verlieren gesellschaftlich und politisch an Überzeugungskraft. Doch die Kernfrage bleibt bestehen: Welchen Beitrag leistet der öffentlich-rechtliche Rundfunk für die Gesellschaft? Die dem Gemeinwohl verpflichteten Public Service-Medien in Europa setzen sich kontinuierlich mit dieser Frage auseinander. Das Hans-Bredow-Institut unterstützt die Europäische Rundfunkunion (EBU) bei ihrem Diskussionsprozess mit einer Studie, die systematisch Felder und damit zusammenhängend Indikatoren identifizieren will, anhand derer die vielfältigen Beiträge der Rundfunkanstalten für die Gesellschaft genauer beschrieben und gemessen werden können.   »»

Veranstaltungen

Tipp: User generated Art

Das Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) beginnt das digitale Jahr 2015 gemeinsam mit der transmediale und redet über Kunst, genauer: User generated Art, am 28. Januar 2015, ab 19.00 Uhr, HIIG, Bebelplatz 1, Berlin   »»

Save the Date: Net Children 2020 – Gut aufwachsen mit digitalen Medien

Europäische Fachkonferenz über Medienerziehung und Jugendmedienschutz am 16./17. April 2015 im Ellington Hotel Berlin, Nürnberger Straße 50-55, 10789 Berlin, veranstaltet vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Kooperation mit dem Hans-Bredow-Institut   »»

CfP für die ICA Young Scholars Preconference "Visual Methods"

Am 21. Mai 2015 wird in Puerto Rico die ICA Young Scholars Preconference zu Methoden der Analyse von Medienbildern, ihrer Produktion und Rezeption an der Universidad del Turabo stattfinden, organisiert von Michael Grimm (Hans-Bredow-Institut) und Maria Luna (Universitat Autònoma de Barcelona). Deadline für die Einreichung von Extended Abstracts: 23. Januar 2015. Näheres zur Tagung und im Call for Papers (pdf)   »»

Publikationen

Erscheint Ende Februar: M&K 1/2015

u. a. mit Artikeln zum "Janusgesicht der Aufklärung und der Lenkung" und Irritationsgestaltung am Beispiel von ProPublica, zu Kommunikations- und Meinungsbildungsprozessen bei lokal- und bundespolitischen Entscheidungenn zu den kognitiven und emotionalen Framing-Effekten auf Einstellungen sowie in der Reihe „Methodeninnovationen in der Kommunikationswissenschaft“ mit einem Artikel zu Messung von Medienkompetenz. Zum Inhalt

Zum Download: Nachrichtennutzung im Wandel: Neue Plattformen, Endgeräte und Zugänge

Artikel von Sascha Hölig und Uwe Hasebrink über International vergleichende Befunde auf Basis des Reuter Institute Digital News Survey 2014 in Media Perspektiven 11/2014, S. 579-580, zum Download (pdf)

Erschienen: M&K 4/2014

u. a. mit einem Artikel zu Interaktionsmodi in einer Theorie der dynamischen Netzwerköffentlichkeit, einem Ländervergleich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Thema Negativität in der Politikberichterstattung, mit einer Metastudie zu sozialen Appellen in der Gesundheitskommunikation, einer Replik auf den Beitrag „Medialisierung des deutschen Spitzenfußballs“ von Michael Meyen in M&K 3/2014 sowie einer Antwort des Autors auf diese Replik. Inhaltsverzeichnis

Gesundheitskommunikation als Forschungsfeld

der Kommunikations- und Medienwissenschaft, u.a. mit einem Artikel von Stefanie Wahl und Michael Grimm zur Bewertung der Medienberichterstattung über Komplementär- und Alternativmedizin in der Onkologie aus Patientensicht   »»

Kinder und Onlinewerbung

Erscheinungsformen von Werbung im Internet, ihre Wahrnehmung durch Kinder und ihr regulatorischer Kontext, von Stephan Dreyer, Claudia Lampert und Anne Schulze
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