Social Games als Thema der wissenschaftlichen Business Talks auf der GCO 2010

Social Games, die auf Social Network Sites wie StudiVZ oder Facebook angeboten werden und mehr oder weniger mit den Funktionen dieser Seiten verbunden sind, sind die derzeitigen Shooting-Stars der Gamesbranche. Kein anderer Sektor im Bereich Online-Games wächst vergleichbar stark, nur wenige andere Arten von Computerspielen haben derart viele Nutzer – obwohl die erfolgreichen Spiele auf den ersten Blick weder komplex noch besonders innovativ im Vergleich zu den Computerspielen im Kaufhausregal erscheinen. Warum haben die Social Games so viele und oft wiederkehrende Nutzer? Welche Möglichkeiten und Elemente zeichnet diese Art von Spielen aus? Und auf welche aktuellen Entwicklungen einer "verspielten Gesellschaft" setzen diese Spiele auf?

Diese und weitere Fragen standen im Zentrum von wissenschaftlichen Business Talks, die die Leipziger Messe in Kooperation mit dem Hans-Bredow-Institut auf der Games Convention Online veranstaltete.   »»

Aktuelles

Netzpolitik - Nach der Thesenflut

Diskussion im DRadio Wissen am 8. August 2010 mit Markus Beckedahl, Chefredakteur von netzpolitik.org und Mitgründer der Konferenz re:publica, Mercedes Bunz, Redakteurin des Guardian und Mitbegründerin der Zeitschrift De:Bug, und Dr. Wolfgang Schulz, Direktor des Hans-Bredow-Instituts und Mitglied der Enquete Kommission "Internet und digitale Gesellschaft".
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Wer verdient mit welchem Recht? Digitale Herausforderungen für Urheber, Verwerter und Nutzer

Ein Jahr nach der "Hamburger Erklärung zum Schutz geistigen Eigentums" präsentiert Hamburg sich als Diskussionsplattform für aktuelle Fragen der Entwicklung der Leistungsschutzrechte: Auf der Veranstaltung „Wer verdient mit welchem Recht“, die gemeinsam von Hans-Bredow-Institut, Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein und der Handelskammer Hamburg organisiert wurde, beschäftigten sich am 3. Juni 2010 unter Beteiligung von Prof. Dr. Karin von Welck, Hamburger Senatorin für Kultur, Sport und Medien, und dem Hamburger Justizsenator Dr. Till Steffen über 200 Fachleute aus Politik, Wirtschaft, Medienunternehmen und Medienrechtskanzleien mit Möglichkeiten eines fairen Urheberrechts unter den Bedingungen der Netzökonomie.   »»

Hans-Bredow-Institut feiert 60. Geburtstag

Mit einem festlichen Empfang und über 150 Gästen hat das Hans-Bredow-Institut am 31. Mai 2010 seinen 60. Geburtstag gefeiert. NDR-Intendant Lutz Marmor, der Präsident der Universität Hamburg, Prof. Dr. Dieter Lenzen, und Dr. Rolf Greve, Leitender Regierungsdirektor der Hamburger Behörde für Wissenschaft und Forschung, gratulierten dem Institut herzlich und sprachen Grußworte.

Das Jubiläum fällt in eine Phase der grundlegenden Umstellung seiner Forschungsorganisation: Das Institut wird in den nächsten Jahren seine Aktivitäten in den Bereichen Forschung, Transfer und Service schrittweise ausbauen. Mittelfristige Zielperspektive ist eine Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft. Hiermit wird eine Anregung des jüngsten Gutachtens des Wissenschaftsrats zur Lage der Medien- und Kommunikationswissenschaften aufgegriffen. Diese Perspektive wird von der Hamburger Wissenschaftsbehörde nachdrücklich unterstützt.   »»

Erneute Stellungnahme des Hans-Bredow-Instituts zum Entwurf eines novellierten Jugendmedienschutz-Staatsvertrags

Ende März 2010 haben sich die Ministerpräsidenten der Länder auf einen Entwurf für die Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags geeinigt. Der Vorschlag wird derzeit in den Länderparlamenten diskutiert. Das Hans-Bredow-Institut nimmt die Auseinandersetzung der Landtage und Bürgerschaften sowie die weiterhin geführten öffentlichen Debatten zum Anlass, erneut zu dem aktuellen Entwurf Stellung zu nehmen. In dem Dokument stehen die derzeit in der Öffentlichkeit diskutierten Hauptkritikpunkte im Fokus der Bewertung.   »»

Games Convention Online 2010: Zusammenarbeit mit Hans-Bredow-Institut wird fortgeführt

Vom 8. bis 11. Juli 2010 findet in Leipzig die zweite GAMES CONVENTION ONLINE statt, auf der Wirtschaft und Nutzer von Browser-, Client- und Mobile Games zusammenkommen. Begleitet wird die Fach- und Publikumsmesse von internationalen Business Talks, die praxisrelevante Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Wissenschaftlicher Kooperationspartner für die Business Talks ist das Hans-Bredow-Institut. "Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2009 möchten wir erneut dazu beitragen, einen fruchtbaren Austausch von Erfahrungen, Erkenntnissen und Perspektiven zwischen Branche, Wissenschaft und Gesellschaft zu ermöglichen", erklärt Dr. Wolfgang Schulz, Direktor des Hans-Bredow-Instituts.   »»

Veranstaltungen

Avatars and Humans. Representing Users in Digital Games

Als Pre-Conference zur ECREA2010 veranstalten das Hans-Bredow-Institut, die Hamburg Media School und die TU Ilmenau am 12.10.2010 eine Tagung, die sich dem Thema Avatar und der Repräsentation der Nutzer in digitalten Spielen widmet. Der englischsprachige Call for Papers sowie weitere Informationen sind auf der Homepage der Tagung abrufbar.

ECREA 2010 in Hamburg

Vom 12.-15. Oktober 2010 veranstaltet das Hans-Bredow-Institut in Kooperation mit der Universität Hamburg und der Hamburg Media School die 3. Fachkonferenz der European Communication Research and Education Association (ECREA) zum Thema „Transcultural Communication – Intercultural Comparisons“. Detaillierte Informationen hierzu finden sich auf der Konferenzseite unter der Adresse www.ecrea2010hamburg.eu   »»

Publikationen

Research Report 2009/2010 in English available

The report documents the academic work in the fields science, transfer and service of the past year elaborately. Download als pdf-file

Erscheint in Kürze: M&K 3/2010

u.a. mit mehreren Beiträgen zum Thema "Migration und Medien". Zum Inhalt

Forschungsbericht 2009/2010: 60 Jahre Forschung für die Mediengesellschaft

Auf dem Jahresempfang des Instituts am 31. Mai 2010 ist der neue Forschungsbericht präsentiert worden. Er informiert ausführlich über die Arbeit des Instituts im letzten Forschungsjahr (Download als pdf, 684 KB).

Erschienen: M&K 2/2010

u. a. mit Beiträgen zur Nutzung pornografischer und erotischer Videoclips und Filme durch ältere Jugendliche, zu den diskursiven Konstruktionen von Europa, zum Zusammenhang zwischen sozialer Position und Fernsehnutzung, zum affektiven Einfluss von politischer Werbung in Kampagnen auf Einstellungen sowie zum beruflichen Selbstverständnis von TV-Sportjournalisten. Zum Inhalt

Gesetzessammlung 11. Auflage zum Download

Die Neuauflage der Gesetzessammlung Information, Kommunikation, Medien, hrsg. von Wolfgang Schulz, erfasst u. a. den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, die kodifizierte Version der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste, die Änderungen durch den 13. Rundfunkänderungsstaatsvertrag, die zum 1.4. und 11.6.2010 in Kraft tretenden Änderungen im Datenschutzrecht, sowie die Änderungen im Medienstaatsvertrag HSH.
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