Net Children 2020 – Gutes Aufwachsen mit Medien

Internationaler Fachkongress mit 240 Expert(inn)en aus 33 Ländern

Digitale Medien stellen Kinder vor neue Herausforderungen in ihrer Rolle als schutzbedürftige Nutzerinnen und Nutzer, als Konsumierende und als zukünftige mündige Bürgerinnen und Bürger. Wie sie in diesen unterschiedlichen Rollen unterstützt werden können, war Thema des europäischen Fachkongresses, der am 16./17. April 2015 in Berlin vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Hans-Bredow-Institut veranstaltet wurde. Ziel des Kongresses war eine Roadmap „Net Children 2020 – Growing up with Media“, die konkrete zukunftsfähige Maßnahmen zur Förderung der Medienerziehung und des Kinder- und Jugendmedienschutzes auf nationaler wie auf europäischer Ebene vorschlägt.   »»

Aktuelles

BredowCast zu „Personal Branding im Journalismus“

Im zehnten BredowCast spricht Daniela Friedrich mit Julius Reimer über sein Dissertationsprojekt „Personal Branding im Journalismus“. Er untersucht darin, wie die aktuellen Veränderungen im Journalismus die Entwicklung von Marken einzelner Journalistinnen und Journalisten in Ergänzung oder auch Abgrenzung zu Medien- bzw. Redaktionsmarken begünstigen.   »»

Hans-Bredow-Institut Teil der COST-Action "The Digital Literacy and Multimodal Practices of Young Children" (DigiLitEY)

Im Rahmen der COST-Action (IS1410) wird der Frage nachgegangen, welche Anforderungen multimodale und interaktive Medien an die "Digital Literacy" von Kindern im Alter von null bis acht Jahren stellen und wie sie hinsichtlich des Umgangs und der Interpretation dieser Angebote unterstützt werden können. Das Hans-Bredow-Institut ist mit Dr. Claudia Lampert in der COST-Action vertreten.   »»

Ziele und Anknüpfungspunkte für die zukünftige Medienregulierung

Impulsvortrag von Prof. Dr. Wolfgang Schulz auf dem DLM-Symposium am 19. März 2015

Im Rahmen des 10. DLM-Symposiums in Berlin erörterten mehr als 300 Tagungsteilnehmer Ziele und Instrumente der Medienregulierung. Im Mittelpunkt stand dabei das Regulierungsziel der Medien- und Meinungsvielfalt. Der Impulsvortrag von Prof. Dr. Wolfgang Schulz ist hier als Video verfügbar sowie hier nachzulesen (pdf).   »»

Bericht zu "Governance of Online Intermediaries" veröffentlicht

Das Hans-Bredow-Institut hat im Rahmen des Global Network of Internet and Society Research Centers (NoC)  an einer Studie mitgewirkt, die sich mit Online-Intermediären, wie sozialen Medien oder Suchmaschinen, und den sie betreffenden Regelungsstrukturen befasst. Die Untersuchung an der Schnittstelle von Technologie, Normen und Märkten bildet eine Wissensgrundlage für die Fortentwicklung der entsprechenden Regelungsrahmen.   »»

Keine Einbahnstraße: Wie Journalisten mit dem Publikum kommunizieren

Nele Heise in epd zu den Ergebnissen des DFG-Projekts "Die (Wieder)Entdeckung des Publikums"

Neuartige Formen der Publikumsbeteiligung verändern das Verhältnis von Medienmachern und ihrem Publikum. Nele Heise, PD. Dr. Wiebke Loosen, Dr. Jan-Hinrik Schmidt und Julius Reimer haben von Herbst 2011 bis Sommer 2014 erforscht, wie Journalisten die sozialen Medien nutzen, um mit dem Publikum zu kommunizieren. Die Forscher interviewten jeweils Redaktionsmitglieder und Nutzer der Angebote, außerdem befragten sie die Redaktionen und ihr Onlinepublikum und analysierten die Medienangebote. In epd medien Nr. 6 vom 6. Februar 2015 fasst Nele Heise die wichtigsten Ergebniss zusammen: zum Artikel   »»

Veranstaltungen

Tipp: Subkulturen des Spiels

Ringvorlesung der Arbeitsgruppe Games des Research Center for Media and Communication (RCMC) und der HAW Hamburg, u. a. mit Stephan Dreyer am 12. Mai, immer dienstags, 18.30–20.00 Uhr, HAW, Kunst- und Mediencampus, Finkenau 35   »»

Konflikte auf digitalen Plattformen: Wer löst sie, nach welchen Regeln, und in welchen Verfahren?

6. Hamburger Mediensymposion, veranstaltet vom Hans-Bredow-Institut, der Medienanstalt Hamburg-Schleswig-Holstein und der Handelskammer Hamburg, am 18. Juni 2015, 13.30 - 18 Uhr im Albert-Schäfer-Saal, Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, Teilnahme kostenlos, Anmeldung erforderlich, zum Programm (pdf)
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Call for Papers: Doktorandenworkshop

der  Ad-hoc-Gruppe Gesundheitskommunikation der DGPuK am 8./9. Oktober 2015 im Hans-Bredow-Institut, organisiert von Dr. Claudia Lampert und Michael Grimm, Call als pdf-Datei   »»

Publikationen

Erscheint Ende Mai: M&K 2/2015

u. a. mit Artikeln zu Reziproken Effekten auf Rechtsextreme, zur Politisierung der Eurorettung in deutschen Talkshows, zu den Praxistheoretischen Prinzipien, Traditionen und Perspektiven kulturalistischer Kommunikations- und Medienforschung sowie zum Wandel des Zeitunglesens in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Inhaltsverzeichnis

zum Download: Aufwachsen mit digitalen Medien

Heft 1/2015 (April 2015) des Forschungs-Monitorings ist erschienen: Leitartikel: „Ohne Eltern geht es nicht! Über den Beitrag von Medienerziehung zum Jugendmedienschutz“   »»

Interpreting Code

Adapting the Methodology to Analyze the Normative Contents of Law for the Analysis of Technology. Artikel von Markus Oermann und Lennart Ziebarth in Computer Law & Security Review – The International Journal of Technology Law and Practice 31, S. 257-267.   »»

Repatriated Germans and ‚British Spirit‘

The Transfer of Public Service Broadcasting to Northern Post-War Germany (1945-1950), Artikel von Dr. Hans-Ulrich Wagner in der Zeitschrift Media History   »»

Erschienen: M&K 1/2015

u. a. mit Artikeln zum "Janusgesicht der Aufklärung und der Lenkung" und Irritationsgestaltung am Beispiel von ProPublica, zu Kommunikations- und Meinungsbildungsprozessen bei lokal- und bundespolitischen Entscheidungen, zu den kognitiven und emotionalen Framing-Effekten auf Einstellungen sowie in der Reihe „Methodeninnovationen in der Kommunikationswissenschaft“ mit einem Artikel zur Messung von Medienkompetenz. Zum Inhalt

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