Künstliche Intelligenz statt menschlicher Dummheit? Wie die Digitalisierung öffentliche Kommunikation verändert

8. Hamburger Mediensymposium am 13. Juni 2017 ab 13.30 Uhr, veranstaltet vom Hans-Bredow-Institut, der Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) und der Handelskammer Hamburg

Fake News, Hate Speech, Social Bots: Die Technisierung der öffentlichen Kommunikation zeigt derzeit viele, oft negativ geprägte Phänomene. Meist werden technische Systeme dabei als Ursache ausgemacht, auch wenn sie nur tatsächliche gesellschaftliche Probleme sichtbar machen oder verstärken.

Dass Big Data und Algorithmen auch Potenziale für das (kommunikative) Gemeinwohl entfalten können, zeigt sich in einer aktuellen Kooperation des Hans-Bredow-Instituts mit dem Fachbereich Informatik der Universität Hamburg und der TU Hamburg. Das Hamburger Mediensymposium 2017 will diese Potenziale anhand ausgesuchter Beispiele und Anwendungsfelder aufzeigen.   »»

Aktuelles

Starke Präsenz des Hans-Bredow-Instituts auf der ICA 2017 in San Diego

Mit gleich neun Vorträgen und Präsentationen ist das Hans-Bredow-Institut auf der Jahrestagung der International Communications Association an der University of California in San Diego, CA, USA, vom 25. bis 29 Mai 2017 vertreten. Sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts wurden eingeladen, ihre Forschungsergebnisse auf der internationalen Fachtagung zu präsentieren, in einem, zwei oder gar vier Vorträgen. Zu ihnen gehören Michael Grimm, PD Dr. Wiebke Loosen, Lisa Merten, Dr. Cornelius Puschmann, Julius Reimer und Lies van Roessel. Hier sind sie zu hören und sehen:   »»

Stellungnahme von Prof. Dr. Wolfgang Schulz zum "Netzwerkdurchsetzungsgesetz"

Mit den Entwurf für ein "Netzwerkdurchsetzungsgesetz" reagiert die Bundesregierung auf Hass und Falschmeldungen in Sozialen Medien. Das Gesetz hat Kritik im Hinblick auf die Meinungsfreiheit hervorgerufen, vor allem, weil es Anreize schafft, Inhalte auf Hinweis im Zweifel zu löschen, auch wenn sie nicht rechtswidrig sind. Die (englischsprachige) Stellungnahme von Prof. Dr. Wolfgang Schulz analysiert den Entwurf.   »»

14 Millionen für besser informierte öffentliche Kommunikation

Hans-Bredow-Institut Gründungmitglied der NEWS INTEGRITY INITIATIVE (NII)

Hamburg, 3. April 2017. Das Hans-Bredow-Institut beteiligt sich an der neu gegründeten „News Integrity Initiative“ (NII), die von Facebook und weiteren Unternehmen mit 14 Millionen Dollar finanziert wird. Die neu gegründete Organisation NII ist ein internationales Konsortium, das auf weltweiter Ebene das Ziel verfolgt, Nachrichtenkompetenz zu fördern, Vertrauen in Journalismus  zu stärken und zu einer Verbesserung der Informationsgrundlage für öffentliche Debatten beizutragen. Die Initiative wird Forschungs- und Praxisprojekte und den Austausch zwischen Medienunternehmen, Forschung, Journalismus und zivilgesellschaftlichen Organisationen fördern. Die „News Integrity Initiative“ wird als unabhängiges Projekt beim Tow-Knight Center for Entrepreneurial Journalism der Graduate School of Journalism der City University of New York (CUNY) angesiedelt, das von Professor Jeff Jarvis geleitet wird. Diese universitäre Einrichtung wird die Aktivitäten der „News Integrity Initiative“ – Forschung, spezielle Entwicklungsprojekte, Veranstaltungen – koordinieren.   »»

Kostenfrei zu bestellen: CD "Flucht und Vertreibung im Rundfunk"

Ist die Lage von Flüchtlingen in Deutschland heute wirklich neu? Oder gibt es nicht zeit- und länderübergreifende Ähnlichkeiten? Wo liegen Spezifika, wo Parallelen von Flucht- und Integrationsprozessen in Geschichte und Gegenwart? Antworten auf diese Fragen und Anregungen zu Diskussionen bietet die neue CD zum Thema „Flucht und Vertreibung im Rundfunk – Tondokumente aus den Jahren 1945 bis 1960“, die von Alina Laura Tiews konzipiert wurde und die das Hans-Bredow-Institut mit Unterstützung der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv und der Historischen Kommission der ARD herausgibt. Klangbeispiele / Infoblatt   »»

Das Hans-Bredow-Institut auf der Jahrestagung 2017 der DGPuK

Thema: Vernetzung: Stabilität und Wandel gesellschaftlicher Kommunikation

Zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Hans-Bredow-Instituts sind als Referent(inn)en und Podiumssprecher(innen) auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft e. V. (DGPuK) vertreten. Thema der Tagung, die von Donnerstag, den 30.3., bis Samstag, den 1.4., an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf stattfindet: „Vernetzung: Stabilität und Wandel gesellschaftlicher Kommunikation“. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter präsentieren auf der DGPuK2017 einige aktuelle Projekte, zu denen am Hans-Bredow-Institut geforscht wird. #DGPuK2017 auf Twitter   »»

Veranstaltungen

Society through the Lens of the Digital

Hannover, 31.5. bis 2.6.2017. Herrenhausen Conference der Volkswagen-Stiftung, organisisert von Prof. Dr. Armin Nassehi, Florian Süssenguth und Dr. Cornelius Puschmann   »»

Tipp: Internet killed the Videostar

Berlin, 31.5.2017 | 19:00 Uhr. Digitaler Salon des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft (HIIG), Französische Straße 9 | 10117 Berlin   »»

Tipp: Mediale Flieh- und Bindungskräfte. Migration, Identität und Medien

Bonn, 8./9.6.2017. Jahrestagung des Studienkreises Rundfunk und Geschichte in Kooperation mit der Deutschen
Welle und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, u.a. mit einem Vortrag von Alina Laura Tiews und Hans-Ulrich Wagner   »»

Künstliche Intelligenz statt menschlicher Dummheit? Wie die Digitalisierung öffentliche Kommunikation verändert

Hamburg, 13.6.2017. 8. Hamburger Mediensymposium, veranstaltet vom Hans-Bredow-Institut, der Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) und der Handelskammer Hamburg zur Frage, wie die Digitalisierung öffentliche Kommunikation verändert, Einladung als pdf   »»

Tipp: Wie verändern Smartphone, Tablet & Co das Familienleben?

Köln, 6.-7.7.2017. Im Rahmen des Fachkonkgresses "Nur Mut! Hilfebeziehungen zwischen Zwang, Handlungsdruck und Achtsamkeit" hält Claudia Lampert einen Vortrag zum Thema "Wie verändern Smartphone, Tablet & Co das Familienleben?", mehr

Publikationen

Data-Driven Reporting

Zum Download in der Reihe Arbeitspapiere des Hans-Bredow-Instituts als Nr. 41 erschienen: Data-Driven Reporting – an On-Going (R)Evolution?   »»

Löschungen und Sperrungen von Beiträgen und Nutzerprofilen durch Betreiber sozialer Netzwerke

In der Zeitschrift Computer und Recht (CR) ist nun ein Artikel erschienen, der von unseren (ehemaligen) Studierenden im Rahmen der Nachwuchsförderung verfassst wurde   »»

Mediennutzung von Menschen mit Beeinträchtigungen

Artikel von Sebastian Adrian, Sascha Hölig, Uwe Hasebrink, Ingo Bosse und Annegret Haage zu "Medienbezogenen Handlungen, Barrieren und Erwartungen einer heterogenen Zielgruppe", MediaPerspektiven 3/2017, S. 145-156, zum Download   »»

Projektergebniss zum Download: Zur Relevanz von Online-Intermediären für die Meinungsbildung

von Jan-Hinrik Schmidt, Lisa Merten, Uwe Hasebrink, Isabelle Petrich, Amelie Rolfs, erschienen in der Reihe Arbeitspapiere des Hans-Bredow-Instituts als Nr. 40, März 2017. zum Download

Erschienen: M&K 1/2017

u.a. mit Artikeln zur Darstellung von Menschen mit Behinderung in deutschen Daily Soaps, zur Verarbeitung von Audioinhalten in Multitasking-Situationen, zur Leserbeurteilung der Qualität journalistischer Online-Artikel unter Berücksichtigung des Einflussfaktors Medienreputation,   »»

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